Cala Deià auf Mallorca bekommt zu Ostern eine Zufahrtsbeschränkung
Damit sollen Staus vermieden werden und Krankenwägen im Notfall ohne Verzögerung zur Bucht fahren können

Eine Zugangsbeschränkung soll Staus vor der Cala Deià auf Mallorca verhindern. / Rathaus von Deià
DM
Cala Deià im Westen Mallorcas bekommt ab der Osterwoche eine Schranke. Damit soll der Zugang zu der beliebten Bucht kontrolliert werden. Grund dafür ist, dass es in den vergangenen Jahren durch den Besucheransturm regelmäßig zu Staus vor dem Parkplatz der Bucht kam.
Anwohner 45 Minuten im Stau
Von dem Bergdorf Deià aus führt eine enge Serpentinenstraße zu der Bucht, unten ist Platz für etwa 70 Autos. Bisher mussten Fahrer bis nach unten fahren, um festzustellen, dass es keinen Platz gibt und wieder umzudrehen. Anwohner, die privat hinter dem öffentlichen Parkplatz ihr Auto abstellen, standen teils 45 Minuten im Stau.
Damit soll jetzt Schluss sein, denn die Schranke ist oben vor der Serpentinenstraße aufgestellt worden. Ein verbauter Sensor zählt die Autos, die die Straße zur Bucht passieren. Wenn der öffentliche Parkplatz voll ist, geht sie nicht mehr auf. Die Fahrzeuge von Anwohnern werden anhand ihres Kennzeichens erkannt und können immer durchfahren. Nachbarn und die Mitarbeiter der Restaurants in der Bucht bekommen außerdem eine Karte, um durchzukommen.
Im Notfall hätte kein Krankenwagen bis zur Bucht fahren können
"Die Anwohner haben uns darum gebeten, eine Zugangsbeschränkung aufzustellen", sagt der Bürgermeister von Deià, Lluís Apesteguia. Unter anderem habe durch die Staus die Gefahr bestanden, dass im Notfall ein Krankenwagen nicht zur Bucht durchgekommen wäre.
Laut dem Bürgermeister hätte das System schon im vergangenen August aufgestellt werden können. Aber Apesteguia wollte es lieber außerhalb der Urlaubersaison testen. Nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder Tests durchgeführt und Kleinigkeiten angepasst wurden, startet nun zu Ostern die Generalprobe vor dem großen Besucheransturm. "Der Zugang funktioniert, aber wir bevorzugen es, vor dem Sommer noch einmal alles durchgetestet zu haben", sagt der Bürgermeister. /mwp
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