Notlandung in Barcelona: Was hinter dem Bombenalarm auf dem Turkish-Airlines-Flug steckt
Der Name eines Internet-Hotspots löst auf einem Flug von Istanbul nach Barcelona einen Bombenalarm aus. Die Maschine muss in Barcelona notlanden und wird von Spezialkräften durchsucht

Ein Airbus A330-300 der Fluggesellschaft Turkish Airlines startet vom Flughafen Berlin Brandenburg BER "Willy Brandt" (Symbolbild). / Foto: Soeren Stache/dpa
Ein Passagier hat auf einem Flug der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona einem Medienbericht zufolge mit einem Internet-Hotspot einen Bombenalarm ausgelöst. Er habe den Namen des Hotspots so gewählt, dass er eine Bombendrohung enthalten habe, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu auf der Plattform X. Die Maschine ist daraufhgein in Barcelona notgelandet, wo der Jet von Sicherheitskräften umstellt wurde, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte.
Ein privater Hotspot etwa auf einem Smartphone verwandelt ein Handy in einen kleinen WLAN-Router, der das mobile Internet an andere Geräte wie Laptops oder Tablets weitergeben kann. Damit der Hotspot für andere auffindbar ist, muss er einen Namen haben, den der Halter des Smartphones frei wählen kann.
Von Spezialkräften durchsucht
Die Maschine sei abseits von Gebäuden des Flughafens geparkt, die Passagiere und Besatzungsmitglieder seien von Bord gebracht und das Flugzeug sei von Spezialkräften durchsucht worden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Behörden. Ein Sprengsatz sei indes nicht gefunden worden, teilte Aena später mit. Turkish Airlines reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage zu dem Vorfall.
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