Acht Ausflugstipps für Ihren Mallorca-Urlaub, auf die Sie vielleicht nicht gekommen wären
Diese längeren Spaziergänge und einfachen Wanderungen gehören nicht zu den Klassikern, die im Reiseführer stehen

Bei dieser einfachen Wanderung hat man den Badeort Cala St. Vicenç stets im Blick. / Simone Werner
Es muss nicht immer der Klassiker-Spaziergang rund ums Bellver-Schloss in Palma und durch den gleichnamigen Wald, an der Promenade von Molinar und später Ciutat Jardí entlang oder die Runde um den Stausee Cúber in der Tramuntana sein. Auf Mallorca gibt es tatsächlich auch noch eher unbekanntere Flecken, die sich definitiv lohnen:
Son Quint (Palma):

Auf dem Gelände von Son Quint gibt es auch einige Höhlen zu bestaunen. / Bernardo Arzayus Pereanez
Die öffentliche Finca Son Quint nördlich von Palma ist noch wenig bekannt. Parken geht gut auf dem Parkplatz vor dem Friedhof von Sa Vileta. Im Sommer 2024 hatte die Stadtverwaltung von Palma angekündigt, das Landgut als Naherholungsgebiet zu erschließen. Spazieren gehen kann man auf der Finca schon jetzt. Wundern sollte man sich allerdings nicht: Die Wege auf dem knapp 2,9 Millionen Quadratmeter großen Gelände, das durch seine Landschaften und sein Kulturerbe hervorsticht, sind weder ausgeschildert noch hergerichtet. Sie führen teils am oder beinahe durch den gleichnamigen Golfplatz. Auch, wer Höhlen und Steinbrüche liebt, kommt hier definitiv auf seine Kosten.
Antenas de Calvià (Palmanova):

Die Aussicht auf dem Weg zu den "Antenas de Calvià" ist traumhaft. / Simone Werner
Wer genau aufpasst, sieht sie von der Autobahn Palma-Andratx aus: Hoch oben auf dem Gipfel stehen die Antenas de Calvià. Parken lässt sich auf einem Parkplatz, den man bei Google Maps unter dem Namen „Mirador Costa d’en Blanes“ findet, im Carrer Sant Gabriel, 2, am nördliche Ende von Costa d’en Blanes. Dann geht es teils recht steil nach oben. Der Weg ist aber auch für ungeübte Wanderer gut zu bewältigen. Bevor man zu den Antennen kommt, kann man noch links zum Aussichtsturm „Es Pi de Ses Creus“ einbiegen.
Far de Cala Figuera (Calvià):

Der Faro liegt in Cala Figuera im Südwesten. / Werner
Der Weg zum Leuchtturm startet an einer kleinen Parkfläche vor einem für Autos verschlossenen Tor auf dem Camí de Cala Figuera. Dazu nach dem T-Golf & Country Club hinter Magaluf zunächst den Schildern in Richtung Plat de Portals Vells folgen, aber auf dem Hauptweg bleiben, statt zur Bucht abzubiegen. Ein breiter Weg führt bis zum eindrucksvoll liegenden Leuchtturm und der nahe liegenden Torre.
An der Villa von Michael Douglas vorbei zum Caló de s'Estaca (Valldemossa):

Das Fischerdorf S'Estaca in der Serra de Tramuntana. / DM
Wer sich mit dem Auto die engen Serpentinen der Ma-1131 in Richtung Port de Valldemossa hinuntertraut, findet noch vor der ungeteerten Straße, die rechts nach S'Estaca abbiegt, einige wenige Parkgelegenheiten direkt an der Straße. Entweder man parkt dort oder fährt bis nach Port de Vallemossa hinunter. Einmal am Beginn des Weges in Richtung Cala s'Estaca angelangt, wird es einfach. Es sind kaum Höhenmeter zurückzulegen. Auf der idyllisch gelegenen Strecke mit bestem Blick aufs Meer kommt man dann auch an der Villa von Schauspieler Michael Douglas vorbei. Auf den letzten paar Hundert Metern geht es dann mitunter steil hinunter und teils auch wieder hinauf. Es lohnt sich aber definitiv, bis zum Ende, zum Caló de s'Estaca zu gehen.
Cala St. Vicenç in Richtung Puig de l'Águila (Pollença):

Toller Blick auf Cala St. Vicenç. / Simone Werner
Am besten stellt man sein Auto in der Avinguda del Cavall Bernat in Cala St. Vicenç ab. Die Route beginnt im Carrer Ruiz de Alda. Dort läuft man am Monument a la Segona República vorbei in Richtung Puig de l'Águila und folgt dabei immer dem Weg nach oben. Sich zu verlaufen, ist quasi unmöglich. Der Weg schlängelt sich ohne steile Steigung nach oben. Die Aussicht aufs Meer und den kleinen Badeort ist traumhaft. Kurz, bevor der Hauptweg endet, kann man noch in Höhlen ("Coves Blanques") hineinschauen und tolle Fotos schießen.
Auf den Puig de Sant Nofre (Sant Joan):

Diese tolle Aussicht hat man von dem Berg nahe Sant Joan aus. / Simone Werner
Einer der weniger bekannten Berge ist der Puig de Sant Nofre in der Nähe von Sant Joan. Parken kann man ganz in der Nähe der Gleise an einem Punkt, an dem die Straße auf beiden Seiten breiter ist. Er ist bei Google Maps unter "Aparcamiento Puig de San Nofre" eingezeichnet. Der Anstieg ist dann recht einfach und eignet sich daher auch für Familien. Vom Gipfel aus hat man eine tolle Aussicht über das Landesinnere. Mal was anderes!
Zur Cala Magraner (Manacor):

Ist auch bei Kletterern bekannt: die Cala Magraner. / Simone Werner
Zu dieser auch aufgrund der Steilküste beeindruckenden Bucht gibt es mehrere Wege. Entweder läuft man vom Parking Cala Bota aus dorthin, der auch unter diesem Namen bei Google Maps eingezeichnet ist. Etwas kürzer und geradliniger ist die Strecke von der Ma-4014 aus. Am Straßenrand gibt es allerdings nur um die sieben Parkplätze, aber vielleicht haben Sie ja Glück. Der Weg ist einfach, Schatten gibt es allerdings kaum. Denken Sie daher an eine Sonnenbedeckung und auch ausreichend Wasser. Nur an einer Stelle muss man etwas durch den Schluchtweg steigen. Besser also mit Wanderschuhen als Flipflops. Vorne angekommen wartet ein eindrucksvoller Steinstrand, der auch bei Kletterern bekannt ist.
Pont de Ses Set Boques (Llucmajor):

Pont de Ses Set Boques / Simone Werner
Vom Parkplatz des Wasserparks Aqualand aus (Autovia Palma–Arenal, km 15) gelangt man auf ebenerdiger Strecke in wenigen Minuten zur Pont de Ses Set Boques (Brücke der sieben Münder) und kann die historische Zugtrasse dann noch ein Stück weiter nachwandern. Nicht vom anfänglichen Geruch der Kläranlage abschrecken lassen! Wer die Brücke in ganzer Pracht sehen will, steigt seitlich ins Tal ab. Selbst am Wochenende ist hier meist wenig los.
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