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Überhitzte Powerbank: Feuerwehr-Einsatz in Ryanair-Maschine aus Nürnberg auf Mallorca

Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen (17.4.). Der Alarm löste zunächst einen Notfalleinsatz aus

Eine Ryanair-Maschine am Flughafen auf Mallorca (Archivbild).

Eine Ryanair-Maschine am Flughafen auf Mallorca (Archivbild). / Ryanair

In einem Flugzeug der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair ist es am Freitagmorgen (17.4.) gegen 10 Uhr kurz nach der Landung am Flughafen Mallorca zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Die Maschine war aus Nürnberg auf die Insel geflogen.

Grund für den Einsatz war eine überhitzte Powerbank, aus der aber kein Rauch kam. Laut Ryanair informierte die Besatzung schon vor der Landung die Flugsicherung über den Vorfall. Am Flughafen wurde daraufhin versehentlich ein Notfalleinsatz ausgelöst. Die Maschine parkte in einem abgelegenen Bereich des Flughafens.

Passagiere sollen "wie gewohnt" die Maschine verlassen haben

"Gemäß den Standardverfahren wurde das Flugzeug von Rettungskräften in Empfang genommen und das Gerät entfernt", heißt es in einer Ryanair-Mitteilung. Die Passagiere hätten "wie gewohnt" aussteigen können.

Laut MZ-Informationen kühlten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die überhitzte Powerbank in einem Eimer mit Wasser und übergaben sie dann dem Handling-Personal. Die Mitnahme von Batterien und Energiespeichern im Flugzeug wird von den meisten Airlines eingeschränkt, so auch von Ryanair. Lesen Sie hier, wie die Vorschriften für Powerbanks im Flugzeug derzeit aussehen.

Bereits im Juli 2025 einen Feueralarm ausgelöst

Bereits in der Nacht zum 5. Juli vergangenen Jahres war ein anderes Ryanair-Flugzeug wegen eines Feueralarms evakuiert worden. Bei der überstürzten Evakuierung wurden 18 Menschen verletzt, die meisten von ihnen leicht. Später wurde festgestellt, dass es keinen Brand gegeben hatte, sondern einen Fehler beim Auslösen der Feuerlöscheinrichtung.

In einer vorherigen Version dieses Artikels war von einem Brand im Flugzeug die Rede. MZ-Anfragen beim Flughafenbetreiber, Feuerwehr und Ryanair waren zunächst ins Leere gelaufen. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

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