"Die Menschen im Flieger haben geschrien": MZ-Leser berichten von ihren schlimmsten Flugerfahrungen
Leser berichten von besonders korpulenten, stark riechenden oder lauten Sitznachbarn auf ihren Flügen

Im Flugzeug spielen sich einige kuriose Geschichten ab. / Schirmer
Im Flugzeug ist man total ausgeliefert. Wer neben einem sitzt, kann den ganzen Flug bestimmen – neben dem Klima und den Menschen, die um einen herum sitzen. Aber eines steht fest: Einmal in der Kabine, hat man keine Chance zu entkommen. Auch wenn man bei einigen Szenarien am liebsten aus dem Fenster springen würde. Wir haben auf Facebook die MZ-Leserinnen und -Leser nach ihren schlimmsten Flugerfahrungen und Sitznachbarn gefragt. Ein Überblick über die Kommentare.
Sitznachbarn
Wenn man ausgerechnet neben einer besonders korpulenten Person sitzen muss, wird der Flug sicherlich etwas eng, wie ein Kommentator schildert: "Flug von Hannover nach Palma, ich am Fenster, 112 Kilogramm schwer, ganz links eine nette ältere Dame. Dann in die Mitte zwischen uns ein Mann mit ca. 200 kg und schon hing die Dame halb im Gang und ich eingequetscht am Fenster und den ganzen Flug den linken Arm in der Luft."
Eine Leserin erzählt eine Anekdote von einem Flug, bei dem sie über vier Stunden ständigen Brechreiz hatte: "Wir hatten neben uns einen Obdachlosen, der für immer Deutschland verließ. Richtung Gran Canaria." Auf fiese Gerüche verweist auch ein weiterer Kommentar. Dort heißt es schlicht: "Wenn er oder sie nach Schweiß stinkt."
Ein Geruch, den viele Mallorca-Urlauber aushalten müssen, sind die Alkoholfahnen der Sitznachbarn. So schreibt etwa jemand in die Kommentare: "Bei einem Flug saß die Person neben mir mit extremer Alkoholfahne und altem Zigarettenrauch, dass selbst die Stewardess Mitleid mit mir hatte." Eine weitere Leserin beschreibt den schlimmsten Sitznachbarn als einen betrunkenen Ballermann-Partygänger, der schnarchend und stinkend neben ihr saß.
Eine weitere Zumutung für die Sinne, diesmal für den Hörsinn, war diese Erfahrung: "Ich saß mit einem schnarchenden Mann fünf Stunden im Flieger."
Ein Leser machte erst am Montag (27.3.) eine schlechte Erfahrung: "Der Passagier auf dem Sitz vor mir hat kurz nach dem Start die Sitzlehne ganz nach hinten gekippt, sodass er mir fast auf dem Schoß lag. Auf meine Bitte, den Sitz wieder gerade zu stellen, meinte er: Ich habe diesen Sitz bezahlt, da kann ich das so machen."
Kinder
Schreiende Kinder gehören für viele ebenfalls zur absoluten Horrorvorstellung im Flieger. So schildert jemand seinen persönlich schlimmsten Flug: "Im letzten Jahr zwei Kinder, ca. zwei und vier Jahre alt, mit ihrer Mutter auf Reisen. Die Kinder haben durchgehend gegen meine Sitzlehne getreten. Auf meine Bitte hin, dies zu unterlassen, meinte die Mutter entsetzt, es sind Kinder, ich solle das bitte akzeptieren."
Krankheit eingefangen oder verschlimmert
Krank in den Urlaub zu fliegen oder sich schon beim Hinflug etwas einzufangen, ist für einige ebenfalls eine schlimme Vorstellung. So schreibt etwa eine Leserin: "Mit einer Ohrenentzündung geflogen, nie mehr." Ein Mann erzählt von einem langen Flug, bei dem er sich offenbar mit einer Erkältung ansteckte: "Flug nach Bogota. 11 Stunden, hinter uns eine kranke Frau, die den ganzen Flug ohne Hand vor dem Mund gehustet hat. Natürlich haben wir uns angesteckt."
Schlechtes Wetter
Vor allem auf Mallorca kommt es bei Unwetter am Flughafen oft regelrecht zu Flugchaos: ärgerlich für diejenigen, die erwartungsvoll auf eine Besserung warten müssen, eine ängstliche Erfahrung für diejenigen, die im Flieger sitzen. Wie bei einer Leserin am 12.02.2026 auf Mallorca: "Landeanflug bei einem heftigen Orkan. Es hat alles nur noch gewackelt, Menschen im Flieger haben geschrien."
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