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Mallorca-Flieger wurde umgeleitet: Polizei sichert Drohne bei ukrainischem Flugzeug in Leipzig

Am Flughafen Leipzig/Halle stellt die Polizei eine Drohne sicher, die für einen Angriff ausgerüstet war. Die Sicherheitsbehörden sind alarmiert - die Rede ist von Sprengstoff

Der Flughafen Leipzig/Halle hat in der Nacht den Flugbetrieb eingestellt, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt und zugleich ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurden.

Der Flughafen Leipzig/Halle hat in der Nacht den Flugbetrieb eingestellt, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt und zugleich ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurden. / Foto: Tobias Junghanns/dpa

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Am Flughafen Leipzig ist nach Angaben eines Nato-Sprechers eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs sichergestellt worden. Die Ermittlungen würden von deutschen Behörden geführt, hieß es. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen soll an der Drohne ein Sprengstoff mit Zünder befestigt gewesen sein. Die "Bild-Zeitung" hatte über den Vorfall berichtet.

Sprengstoff und Zünder

Die Polizei habe das Fluggerät gesichert, hieß es aus Sicherheitskreisen. Die Drohne war demnach kurz vor Mitternacht nahe einer ukrainischen Antonow-Transportmaschine bemerkt worden. Deutschlands Bundespolizei war nach Angaben aus Sicherheitskreisen am frühen Morgen im Einsatz. Die Drohne sei inzwischen mit einem Röntgengerät untersucht worden.

Der Flughafen Leipzig/Halle hatte in der Nacht den Flugbetrieb eingestellt, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt in der Nähe des Flughafens und zudem ein verdächtiger Gegenstand im Bereich der Südpiste gefunden worden waren. Mehrere Maschinen, unter anderem eine von Mallorca kommende Passagiermaschine, wurden laut einer Mitteilung der Polizei Leipzig umgeleitet. Die Polizei sprach von einem "sicherheitsrelevanten Vorfall". Demnach besteht keine akute Gefahr.

Betrieb zum Teil wieder angelaufen

Der Nordbereich ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Südpiste ist für die Ermittlungen derzeit noch gesperrt. Der Flugbetrieb im Nordbereich wurde demnach kurz vor 2 Uhr morgens wieder aufgenommen. Die Polizei des ostdeutschen Bundeslandes Sachsen habe die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei aufgenommen.

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