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Was ist zu tun, wenn Sie auf Mallorca eine Schlange antreffen?

Die Artenschutzbehörde Cofib gibt Anleitungen zum Umgang mit Schlangen auf Mallorca und stellt Fangvorrichtungen zur Verfügung

Eine Hufeisennatter in der freien Wildbahn.

Eine Hufeisennatter in der freien Wildbahn. / Guillem Casbas/CREAF

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Wenn Sie auf Mallorca eine Schlange antreffen, gilt es, Ruhe zu bewahren, das Tier nicht mit bloßen Händen anzufassen und zu vermeiden, Kinder, Haustiere oder sich selbst in Gefahr zu bringen. Befindet sich das Tier an einem Ort, an dem es beobachtet und kontrolliert werden kann, informiert man am besten das Cofib oder die Gemeinde. Auch der Notruf 112 oder die Ortspolizei können eingeschaltet werden.

Eigenmächtig sollten die Tiere nicht getötet werden. Wurde eine Schlange mit einer Falle gefangen – das Cofib gibt diese hin und wieder aus – darf sie nicht transportiert werden. Der Fang muss gemeldet werden, damit die Art bestätigt und der Vorfall registriert werden kann. Die Käfige sollten regelmäßig kontrolliert und sachgerecht aufgestellt werden – an ruhigen Orten und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, Regen oder großer Kälte.

Einheimische Arten dürfen nicht angerührt werden

Nicht alle Schlangen dürfen gleich behandelt werden: Auf Mallorca gibt es mit der serp de garriga oder der serp d’aigua auch einheimische geschützte Arten, die freigelassen werden müssen, wenn sie gefangen wurden.

Wichtige Adressen und Telefonnummern sind:

Cofib: 653-57 41 45, crcofib@gmail.com, Artenschutzdienst der Balearen-Regierung: 971-78 49 56, especies@dgcapea.caib.es sowie die 112.

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