08. Februar 2019
08.02.2019

Nicht weitersagen! Rafael Nadal heiratet auf Mallorca

Der Tennisprofi Rafael Nadal soll im Herbst seine langjährige Freundin María Francisca Perelló ehelichen. Während die Presse schon jetzt feiert, ist der 32-Jährige von so viel Aufmerksamkeit gar nicht angetan

08.02.2019 | 01:00
Nadal und Perelló bei einer Gala 2015 in Paris.

Ein schier grenzenloses Interesse an der eigenen Person ist der Preis des Ruhms – das Wort prominent stammt nun mal vom lateinischen Wort prominens ab und bedeutet „hervorragend". Einige Promis wie der mallorquinische Tennis-Star Rafael Nadal sind darüber nicht in jeder Lebenslage glücklich. So kommentierte er das Bekanntwerden seiner Heiratspläne mit seiner langjährigen Freundin María Francisca Perelló und die darauffolgende Vorfreude vieler Promi-Magazine gegenüber der MZ-Schwesterzeitung „Diario de Mallorca" mit den Worten: „Das stört mich sehr."

Losgetreten wurde das Rauschen im Klatschblätterwald von der spanischen Zeitschrift „Hola". Sie hatte am Mittwoch (30.1.) über die im Herbst anstehende Hochzeit berichtet. Angeblich soll Nadal im Mai in Rom seiner Freundin den Antrag gemacht haben. Mit seinem achten Sieg in der italienischen Hauptstadt hatte der Tennisspieler dort die Spitze der Weltrangliste zurückerobert.

Seit 14 Jahren sind Rafa und Xisca, wie die 30-Jährige genannt wird, ein Paar. María Perelló ging mit Nadals Schwester Maribel zur Schule. Schon zu Beginn von Nadals ­sportlicher ­Karriere hielt sich das Paar in der Öffentlichkeit zurück. Erst bei den French Open 2005, Nadals erstem Grand-Slam-Sieg, ließen sich beide gemeinsam öffentlich fotografieren.

Zu den wichtigen Turnieren begleitet sie Nadal stets. Die kleineren Wettkämpfe lässt sie aus. „Wenn ich ihm überallhin folgen würde, würde ich riskieren, dass wir uns nicht mehr so gut verstehen", wird sie in der Biografie „Rafa: Mi historia" zitiert. Es sind einige der wenigen Worte von ihr, die je nach außen gedrungen sind. Perelló hat an der Balearen-Uni Unternehmensführung und Verwaltung studiert. Heute ist sie die Verantwortliche für Projekte der Rafael-Nadal-Stiftung.

Rafael Nadal ist ein Meister im Spagat zwischen Volksnähe und Privatsphäre. In seiner Heimatstadt Manacor ist er leicht anzutreffen. Wenn der Tennisprofi nicht auf Reisen ist, trainiert er fast täglich neben allen anderen Hobbyathleten im Fitnessstudio oder auf dem Tennisplatz seiner Akademie und er nimmt sich auch Zeit für ein Selfie mit den Fans. Dieser Sympathiebonus hilft ihm dabei, sein Privatleben vor der Öffentlichkeit zu schützen. „Ich werde nichts erzählen, weil ich seine Privatsphäre respektiere", sagte eine Verkäuferin dem „Diario de Mallorca".

„Kein Kommentar" ist auch alles, was Nadal zu den Details der geplanten Hochzeit sagt. Der Presse bleibt dann nur noch übrig, Vermutungen anzustellen. Schon längst wird über die Gästeliste spekuliert. Mitglieder der Königsfamilie, der Nadal nahesteht, könnten kommen, heißt es. Vielleicht auch Nadals langjähriger Konkurrent Roger Federer?

Als Termin kommt am ehesten der Oktober infrage. Dann stehen auf dem Tenniskalender nur wenige Turniere an. Die Trauung soll in der Kirche von Manacor vollzogen werden, vermutet die Zeitschrift „Vanity Fair". Die anschließende Party soll der Pula Golfclub in Son Servera steigen.

Beim Thema Brautkleid deutet alles auf die Designerin Rosa Esteva von der Mode­marke Cortana hin. Esteva kommt aus Son Servera und ist mit dem Brautpaar befreundet.

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