26. April 2019
26.04.2019

Acht Gründe, warum Nick Ferretti das Finale bei "DSDS" gewinnt

Die letzte Hürde der TV-Show "Deutschland sucht den Superstar" nimmt der Sänger jetzt auch noch. Selbst wenn das bedeutet, dass Dieter Bohlen wieder mal recht behält. Soll er doch!

26.04.2019 | 01:00
Schon jetzt ein Gewinner: Nick Ferretti.

Palmas Straßensänger Nick Ferretti steht Sonnabend (27.4.) mit drei Konkurrenten im Finale von „Deutschland sucht den Superstar" (RTL, ab 20.15 Uhr). Darum führt kein Weg am Sieg vorbei:

1. Weil so Legenden anfangen. Wer von Dieter Bohlen als Straßensänger in Palma de Mallorca zufällig per Handy-Video entdeckt („Der würde die Show gewinnen!") und über Instagram zum Casting eingeladen wird, der sticht jeden normalen Bewerber von Anfang an um Längen aus.

2. Weil er die Weltsprache Musik kann. Mal ehrlich, ein Kandidat bei „DSDS", der kein Wort Deutsch spricht, schafft es bis in die Endrunde? Hat es noch nicht gegeben. Damit zeigt uns Nick Ferretti, das Worte gar nicht so wichtig sind, wenn es um Gefühle geht. Und die bringt Nick Ferretti allein mit seiner Stimme und der Gitarre rüber.

3. Weil er aus der Reihe tanzt. Nein, Nick Ferretti kann nicht tanzen. Dafür wurde er in den Vorbereitungen gescholten. Das Gesamtpaket müsse stimmen – ja, vielleicht für die heutige Musikindustrie. Er liefert trotzdem eine tolle Show. Und überhaupt: Hat mal jemand Bob Dylan tanzen sehen?

4. Weil er für uns im Stadion singen will. Sein größter Traum? Einmal live vor Hunderttausenden auftreten. Das stelle er sich manchmal vor, wenn er auf der Straße singt, hat er der MZ in einem Interview verraten. Als „DSDS"-Gewinner wäre er seinem Traum einen Schritt näher. Und wir würden wegen ihm Tickets kaufen?...

5. Weil er keine Starallüren hat. In Thailand mussten sie ihn zum Friseur fast zwingen. Während seiner freien Zeit in Palma bis zur ersten Motto-Show in Köln ließ er die Matte einfach wieder wachsen, trat mit wilder Tolle auf. Sein Kommentar: „Hat eh keinen Zweck, die Haare machen, was sie wollen."

6. Weil er ein Arbeitstier ist. Um seine Haare schert er sich nicht viel. Doch geht es darum, für sein Publikum auf der Straße da zu sein, dann trumpft er auf. Nick Ferretti singt seine Songs, egal ob im Winter bei Minusgraden oder im Sommer bei 40 Grad im Schatten. Von nix kommt nix!

7. Weil durch ihn die Jeansjacke wieder in Mode kommen wird. Es gab die Bum-Bum-Boris-Becker-Frisur, nach den Michael-J.-Fox-Filmen „Zurück in die Zukunft" wollten alle hohe Turnschuhe tragen. Und Nick Ferretti lässt uns wieder zu Cowboys werden. Zu neuseeländischen Jeans-Cowboys! Coole Streetwear!

8. Weil er sowieso schon der Superstar von Mallorca ist. Kreischende Teenie-Groupies, dauerfilmende Urlauber: Der arme Kerl braucht eine Security, wenn er wieder auf der Straße in Palmas Altstadt auftreten will. Als Superstar kann er sich die wenigstens leisten.

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