27. September 2019
27.09.2019
Mallorca Zeitung

Palma verzichtet darauf, die "Lady Moura" zu reparieren

Im Hafen Club de Mar wollte man anscheinend keine riesigen Baugerüste. Nun wird der lohnende Auftrag an dem 200 Millionen Euro-Schiff an der Costa Blanca durchgeführt

27.09.2019 | 17:44
Allein der aus 24-karätigem Gold gefertigte Namenszug ist ein Vermögen wert.

Dieser lohnende Auftrag ist den Werftarbeitern auf Mallorca durch die Lappen gegangen: Das Schiff "Lady Moura", mit 105 Meter Länge eine der größten und luxuriösesten Gigayachten überhaupt, wird nicht in Palma de Mallorca, sondern in Dénia restauriert. Das 1990 erbaute Schiff des saudischen Magnaten Al Rassid liegt seit Samstag (21.9.) in den Docks an der Costa Blanca.

Informationen der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca" zufolge hatte man um Erlaubnis gebeten, die Arbeiten im Anleger des Schiffes im Club de Mar in Palma de Mallorca durchführen zu lassen. Aber der Antrag wurde abgelehnt, weil die riesigen Baugerüste im Yachthafen gestört hätten.

In Dénia sorgt das auf einen Wert von 200 Millionen Euro geschätzte Schiff inzwischen für großes Aufsehen. Schaulustige nähern sich der Gigayacht, um es aus der Nähe anzuschauen und zu fotografieren. Die enorme weiße Silhouette und der in 24-karätigem Goldlettern am Bug prangende Schiffsname beeindrucken die Passanten.

Erbaut wurde das gewöhnlich in Palma liegende Schiff in der deutschen Werft Blohm Voss, wo es 2007 auch grunderneuert wurde. An Bord hielten sich schon Persönlichkeiten wie US-Präsident George Bush oder der spanische König Juan Carlos auf.  /tg

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