22. Mai 2008
22.05.2008

Sanfte Spülung statt Verstopfung

22.05.2008 | 16:46
Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, den Darm gesund zu halten.

Eine Darmsanierung mittels Colon-Hydro-Therapie hilft auch bei chronischen Krankheiten

Jeder Zweite ist heute darmkrank, viele Menschen leiden unter einem geblähten Bauch, Durchfall, Verstopfung, Verpilzung, Übersäuerung. Der Darm als psychologische Drehscheibe unseres Organismus kann als verlässliches Spiegelbild unseres allgemeinen Zustandes angesehen werden. Eine Störung des Darms ist ein untrügliches Zeichen für ein körperliches oder seelisches Ungleichgewicht.

Darmkrämpfe, Übelkeit, Stimmungslabilität, aufblitzende Schmerzen, Gleichgültigkeit etc. können erste Anzeichen einer gestörten Darmsymbiose sein. „Der Tod sitzt im Darm", sagte Paracelsus seinerzeit, und auch im alten Ägypten wussten die Heilkundigen schon um die Wichtigkeit der Darmsanierung – sie kannten Einläufe.

Die ganzheitliche Darmsanierung durch die Colon-Hydro-Therapie zählt zu den wirkungsvollsten Methoden der Gesundheitsvorsorge. Damit werden nicht nur Darmerkrankungen erfolgreich behandelt – auch viele chronische Leiden können durch die Colon-Hydro-Therapie deutlich gelindert werden.

Es ist leicht vorstellbar, dass durch dauernde Fehl­ernährung schwer oder gar nicht verdauliche Speisereste dazu neigen, sich im Darm abzulagern und so Gärungs- und Fäulnisdepots sowie später durch hinzukommende Ablagerungen sogar Verstopfungen bilden. Diese Stuhlablagerungen können einige Kilos des Körpergewichtes ausmachen und Jahre bis Jahrzehnte alt sein.

Die über die Aufnahme aus dem Darm entstandene Vergiftung des Blutes kann den gesamten Organismus vergiften. Aus solcher von Darmbelastungen herrührender Toxikose des Gesamtorganismus entstehen alle möglichen Symptome, die sich bei einem reaktionsfähigen Immunsystem noch akut entzündlich äußern können, auf Dauer aber chronisch-­degenerativ fortschreiten. Zu diesem Krankheitskomplex müssen alle im weiteren Sinn als „Zivilisationskrankheiten" bezeichneten Phänomene gerechnet werden.

Wird beispielsweise bei Abdominalschmerzen durch eine ärztliche Untersuchung eine andere Ursache der Beschwerden ausgeschlossen, kann eine Darmsanierung mittels der Colon-Hydro-Therapie eine sehr effektive und wirkungsvolle Verbesserung der Beschwerden bewirken.

Schlacke beseitigen

Wenn wir die Ursache einer Krankheit behandeln wollen, die durch Verschlackung entstanden ist, stellt die Darmsanierung die erste ursachenbezogene therapeutische Maßnahme dar, die bei erfolgreicher Durchführung alle Folgesymptome der Verschlackung, also den Großteil der heute verbreiteten Krankheiten, zu bessern und zu beseitigen vermag.

Die Colon-Hydro-Therapie ist eine sehr sanfte, absolut sterile und sehr erfolgreich durchgeführte Form der Darmreinigung- und Sanierung.

Durch eine äußerst erleichternde sanfte Spülung wird eine Reinigung des Darmes und letztendlich des ganzen Körpers erreicht, die den Organismus regenerieren und zur Selbstheilung kommen lässt. Das Problem der vergiftenden Stuhlablagerungen wird bei der Colon-Hydro-Therapie im wahrsten Sinne des Wortes herausgespült. Dadurch erhält der Körper seine verlorene Regenerations­kraft zurück.

Die Zahl der Anwendungen hängt vom Grad der Verschlackung des Einzelnen ab. Unter Umständen kann schon eine Kur von sechs Spülungen hintereinander ausreichend sein. Andere Patienten benötigen bis zu 25 Spülungen zu wöchentlich drei bis vier Terminen, um ihren Dickdarm völlig zu säubern. Eine einzelne Therapie dauert zirka 45 Minuten bis eine Stunde.

Die beste Voraussetzung für das Gelingen der Colon-Hydro-Therapie im Sinne einer Säuberung des gesamten Organismus über die Darmsanierung ist eine ausgewogene Ernährung, vollwertig und ballaststoffreich.

Außerdem muss die Motivation vorhanden sein, um einen Lebensweg im Einklang mit den körperlich-seelischen Grundbedürfnissen einzuschlagen. Eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten soll immer im Sinne des „ Gesundheit macht Spaß"-Gedankens durchgeführt werden, aus innerer Freiheit und Überzeugung geschehen und keinesfalls dogmatisch betrieben werden.

Die Autorin ist Oecotrophologin und Fachlehrerin für Ernährungslehre und Diätetik in der Clinica Picasso in Palma, Tel. 664-52 83 87.

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