Inzwischen 30 Fälle von Affenpocken in Spanien nachgewiesen
Die meisten Fälle gibt es ein der Hauptstadt Madrid. Als einen möglichen Ansteckungsort hätten die Behörden in Madrid eine Sauna identifiziert

Eine Frau arbeitet im Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München. / Foto: Martin Bühler/Bundeswehr/dpa
dpa
Die Zahl in Spanien nachgewiesener Affenpocken-Fälle ist nach einem Medienbericht auf 30 gestiegen. Zudem gebe es weitere 23 Verdachtsfälle, berichtete die Zeitung "La Vanguardia" am Freitag (20.5.) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Zur Situation in Portugal schrieb die Zeitung "Publico", dass inzwischen 23 Fälle bestätigt seien. Der erste in Deutschland erfasste Infizierte war von Portugal über Spanien nach Deutschland gereist - ob er sich in einem der beiden Länder ansteckte, war aber zunächst unklar.
Von den insgesamt 53 bestätigten und Verdachtsfällen in Spanien wurden 40 in der Hauptstadt Madrid registriert. Als einen möglichen Ansteckungsort hätten die Behörden in Madrid eine Sauna identifiziert, die vor allem von jungen Männern und auch vielen Ausländern frequentiert worden sei, berichtete der Radiosender Onda Cero.
Infektionen mit dem Virus werden mittlerweile aus immer mehr Ländern gemeldet. Das Affenpocken-Virus ruft meist nur recht milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen.
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