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Die neue Endoskopieabteilung der Klinik Juaneda – auf Patientenkomfort und Sicherheit ausgelegt

Abgesehen von der hochmodernen Endoskopietechnik wurden die Räumlichkeiten so gestaltet, dass sie den Komfort und die Privatsphäre des Patienten gewährleisten. Der 400 m² große Bereich umfasst drei Endoskopieräume, acht spezielle Stühle für die Voruntersuchungsphase und einen Aufwachbereich mit acht Liegen und Überwachungsgeräten

Alejandro Peñalver, Fachkrankenpfleger im Operationssaal und Leiter des Operationsbereichs der Klinik Juaneda

Alejandro Peñalver, Fachkrankenpfleger im Operationssaal und Leiter des Operationsbereichs der Klinik Juaneda / Juaneda

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Die neue Endoskopieabteilung der Klinik Juaneda umfasst auf einer Fläche von 400 Quadratmetern drei Endoskopieräume, hochmoderne Geräte und Räumlichkeiten für die Vor- und Nachuntersuchungen, acht Voruntersuchungsstühle sowie acht Aufwachliegen, die alle auf Komfort und Wohlbefinden während der Patientenversorgung ausgelegt sind.

Sie befindet sich in einem vom restlichen Krankenhaus abgetrennten Bereich, der von der Straße aus zugänglich ist, was das Patientenerlebnis verbessert, da so Stress beim Betreten eines chirurgischen Bereichs vermieden werden kann.

Alejandro Peñalver, Fachkrankenpfleger im Operationssaal und Leiter des Operationsbereichs der Klinik Juaneda, hat bei der Implementierung des neuen Endoskopiebereichs mitgewirkt und eine auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnittene Betreuung entwickelt.

„Der Patient“, erklärt Peñalver, „kann sich bei dieser Untersuchung vollkommen sicher fühlen. Sie gestaltet sich schnell und flexibel, und alles ist auf den Komfort und die Bedürfnisse der ambulanten Patienten abgestimmt, sodass sie sich wohlfühlen, umfassend informiert sind und von einem professionellen Team von Krankenpflegern und Assistenten betreut werden, die sie entsprechend ihrer Umstände betreuen.“

Wie in einer Arztpraxis

„Endoskopien“, fährt Alejandro Peñalver fort, „sind meist ambulante Untersuchungen. In dieser Abteilung gleicht die Erfahrung des Patienten nun viel mehr dem Besuch einer Arztpraxis als dem eines Operationssaals. Infolgedessen empfindet der Patient viel weniger Stress und Angst. Die Arbeitsumgebung in einem Operationssaal ist viel dynamischer, während das Verfahren im neuen Endoskopiebereich weniger aggressiv, menschlicher und näher am Patienten sein wird.“

Hervorzuheben ist die Größe der Abteilung: 400 Quadratmeter, „die über die Rezeption zugänglich sind, wo die Patienten direkt empfangen werden, ohne dass sie den Krankenhausbereich betreten müssen, mit einem Wartezimmer, zwei Toiletten und Umkleidekabinen“. Die Einrichtung verfügt außerdem über ein Arztzimmer, in dem die Patienten über die anstehende Untersuchung informiert werden.

Nach der Aufnahme begibt sich der bereits umgezogene Patient in den Vorbereitungsraum, der mit acht bequemen und ergonomischen Stühlen ausgestattet ist.

Nach der Aufnahme begibt sich der bereits umgezogene Patient in den Vorbereitungsraum, der mit acht bequemen und ergonomischen Stühlen ausgestattet ist. / Juaneda

Nach der Aufnahme begibt sich der bereits umgezogene Patient in den Vorbereitungsraum, der mit acht bequemen und ergonomischen Stühlen ausgestattet ist. Dort wird er oder sie über den momentanen Allgemeinzustand und die Vorbereitungen auf die Untersuchung befragt. Im Anschluss werden die Patienten durch den Anästhesisten, der die Patienten sediert und überwacht, auf den Eingriff vorbereitet.

Im selben Bereich – etwas abseits, um die Privatsphäre des Patienten zu gewährleisten – befinden sich acht ebenfalls sehr komfortable Liegen, auf denen sich die Patienten nach der Endoskopie von der Anästhesie erholen können. Von diesem Warte- und Aufwachbereich aus hat man Zugang zu den drei Endoskopieräumen, durch deren Inbetriebnahme die Kapazität der bisherigen Abteilung verdreifacht worden ist.

Vor der Endoskopie werden die Patienten in der Regel tief sediert, wodurch sie den Eingriff nicht mitbekommen. Anschließend werden sie in den Aufwachraum gebracht, wo sie sich von der Narkose erholen können. „Die Patienten atmen während der gesamten Untersuchung autonom und benötigen kein Beatmungsgerät“, erklärt Alejandro Peñalver.

Auch in Notfällen

„In dieser Abteilung“, so der Krankenpfleger, „behandeln wir neben den planmäßigen Visiten auch verdauungsbedingte Notfälle und betreuen den Notfallpatienten rund um die Uhr. Wenn der Patient von der Notaufnahme kommt und nach der Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, kommt er zunächst in den Aufwachraum und wird von dort in ein Krankenhauszimmer oder auf die Intensivstation verlegt“, die an den Endoskopiebereich angrenzt.

Bei der Inbetriebnahme des Endoskopiebereichs in der Klinik Juaneda wurde die bereits vorhandene Technologie erweitert und durch ein hochmodernes System zur Reinigung und Wartung von Endoskopieschläuchen verbessert, das auf den Balearen seinesgleichen sucht. Außerdem wurden zwei Beatmungsgeräte und ein neuer Endoskopieturm angeschafft, zu dem in Kürze noch ein dritter hinzukommen wird.

Alejandro Peñalver vor dem Schrank mit den Endoskopieschläuchen, einer Sicherheitsinnoation der Juaneda-Kliniken.

Alejandro Peñalver vor dem Schrank mit den Endoskopieschläuchen, einer Sicherheitsinnoation der Juaneda-Kliniken. / Juaneda

Endoskopische Verfahren haben sich in der modernen Medizin als unverzichtbares diagnostisches (und manchmal auch chirurgisches) System im Kampf gegen zahlreiche Krankheiten, insbesondere Krebs, etabliert.

Zur Gewährleistung der Sicherheit der Patienten verfügt die neue Endoskopieabteilung der Klinik Juaneda über einen Notfallwagen und einen Defibrillator und ist zudem mit dem Krankenhaus, der Notaufnahme und der Intensivstation verbunden.

Hochpräzise Diagnosen

In den Räumen können hochpräzise Diagnosen gestellt werden, wobei empfindliche Körperteile wie der Dickdarm (Koloskopie), der Magen (Gastroskopie) oder die Bronchien (Bronchoskopie) untersucht werden. Auch der Arbeitsbereich für pädiatrische Untersuchungen ist im Zuge der Umgestaltung entsprechend angepasst worden. Von den drei Endoskopieräumen sind die Wände eines Raumes mit Blei verstärkt, sodass bei komplexeren Fällen der C-Bogen verwendet werden kann.

Da „die heutigen Gesundheitsprozesse ohne einen multidisziplinären Ansatz nicht mehr vorstellbar sind“, arbeiten in der Abteilung „neben den Fachärzten für Gastroenterologie auch Anästhesisten, Chirurgen, Radiologen und ein erfahrenes Pflegeteam“, erklärt Francisco Marí, Geschäftsführer von Juaneda Hospitales, der diese neue Abteilung ins Leben gerufen hat. Jeder der Räume ist mit einem Olympus-Laparoskopieturm und einem Beatmungsgerät ausgestattet. Es gibt vier Videokolonoskope, einen Endoskopieturm, vier Videogastroskope (eines davon pädiatrisch), ein Videobronchoskop, ein Duodenoskop, ein diagnostisches Echoendoskop und ein Punktionsechoendoskop. Zur Überwachung der Vitalparameter wurden acht Monitore installiert.

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