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Notfall im Mallorca-Urlaub: Touristen-Versorgung soll besser koordiniert werden

Ob Unfall oder plötzliche Krankheit - auch während des Mallorca-Urlaubs kann akute medizinische Behandlung nötig sein. Damit diese besser klappt, wollen das öffentliche und das private Gesundheitssystem enger zusammenarbeiten

Fahrt im Rettungswagen - nichts, was man sich im Mallorca-Urlaub wünscht

Fahrt im Rettungswagen - nichts, was man sich im Mallorca-Urlaub wünscht / Nele Bendgens

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Mallorca-Urlauber, die plötzlich medizinisch behandelt werden müssen, sollen auch weiterhin unproblematisch vom öffentlichen Gesundheitssystem an private Gesundheitseinrichtungen weitergeleitet werden können. Das gab jetzt die balearische Gesundheitsministerin Manuela García bekannt.

Gute Erfahrungen im Vorjahr

Bereits im vergangenen Jahr hatte man auf den Balearen probeweise verstärkt darauf gesetzt, die Koordination zwischen öffentlichem und privatem System im Falle von Nicht-Residenten zu vereinfachen. Laut Zahlen, die García nun vorstellte, hat das Notfallkoordinationszentrum SAMU 061 im Jahr 2024 insgesamt 24.802 dringende Behandlungen in privaten Praxen oder Krankenhäusern initiiert. Dadurch konnten die Notaufnahmen der öffentlichen Krankenhäuser insbesondere während der Sommermonate entlastet werden, so García.

Aufgrund der positiven Erfahrungen ist nun geplant, ein im März vergangenen Jahres verabschiedetes Dekret zu erneuern. Dieses regelt die dringende und notfallmedizinische Versorgung europäischer Bürger in privaten Gesundheitseinrichtungen. Durch das Dekret soll gewährleistet bleiben, dass es auch weiterhin möglich ist, Urlauber in Notfall- und Akutsituationen im privaten Gesundheitssystem zu versorgen, wenn im öffentlichen System keine Kapazitäten vorhanden sind.

Netzwerk der Einrichtungen

Private Gesundheitseinrichtungen können sich in den kommenden Tagen darum bewerben, Teil eines entsprechenden Netzwerks zu werden. Innerhalb des Netzwerks können die Patienten dann je nach Bedarf und freier Kapazitäten verteilt werden. Ursprünglich war die Kooperation auf ein Jahr beschränkt gewesen, künftig soll die Teilnahme im Netzwerk entfristet werden. /somo

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