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Diese Vorteile haben Orangen für die Gesundheit

Die Zitrusfrüchte sind gut für die Verdauung, das Immunsystem und die Nieren

Orangen haben einen großen Nutzen für die Gesundheit.

Orangen haben einen großen Nutzen für die Gesundheit. / Nele Bendgens

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Pedro G. Cuesta

Ein Glas Orangensaft gehört vor allem auf Mallorca zum Frühstück dazu. Die Zitrusfrucht ist nicht nur schmackhaft und erfrischend, sondern enthält auch wichtige Nährstoffe. Jedoch sind die Auswirkungen von der allgemeinen Ernährung, der konsumierten Menge und dem Gesundheitszustand der jeweiligen Person abhängig. Diese sechs Vorteile hat der Orangenverzehr:

Schutz durch Antioxidantien

Vitamin C wirkt als starkes Antioxidans. Es hilft, freie Radikale zu neutralisieren, die im Körper natürlicherweise entstehen. Wenn sich diese in größerer Menge ansammeln, können sie Zellschäden verursachen, den Alterungsprozess beschleunigen und zur Entstehung chronischer Krankheiten beitragen.

Gut fürs Herz

Doch damit nicht genug: Orangen liefern zusätzlich weitere wertvolle Antioxidantien, insbesondere Flavonoide wie Hesperidin. Diese pflanzlichen Wirkstoffe besitzen entzündungshemmende Eigenschaften, fördern die Durchblutung, senken den Blutdruck und unterstützen so aktiv die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems.

Ballaststoffquelle

Wenn sie nicht gepresst, sondern ganz gegessen wird, vor allem mit einem Teil der weißen inneren Schale, ist die Orange auch eine gute Quelle für Ballaststoffe. Diese sind wichtig für eine gute Verdauung, fördern die Darmtätigkeit und tragen zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl bei, was hilfreich sein kann, um den Appetit zu kontrollieren und Zwischenmahlzeiten zu vermeiden.

Zu guter Nierenfunktion beitragen

Bei gesunden Menschen kann der Verzehr von Orangen zu einer guten Nierenfunktion beitragen. Ihr hoher Wassergehalt fördert die Hydratation, ein entscheidender Faktor, damit die Nieren Giftstoffe effizient aus dem Körper filtern können.

Gegen Nierensteine

Orangen enthalten außerdem Citrat, eine natürliche Verbindung, die helfen kann, der Bildung von Nierensteinen vorzubeugen, insbesondere solchen aus Calciumoxalat. Citrat hemmt die Kristallisierung von Mineralien im Urin und verringert somit das Risiko für Nierensteine.

Orangen enthalten auch eine moderate Menge an Kalium – essenzielles Mineral zur Regulierung des Blutdrucks und des Flüssigkeitshaushalts, das eng mit der Nierengesundheit verbunden ist. Bei Menschen mit gesunder Nierenfunktion stellt das in einer Orange enthaltene Kalium kein Risiko dar, sondern kann sogar helfen, Herz-Kreislauf- und Nierenfunktionen zu unterstützen.

Achtung bei Nierenerkrankungen

Bei Menschen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) oder Niereninsuffizienz sieht die Lage jedoch anders aus. Wenn die Nieren nicht richtig arbeiten, können sie überschüssiges Kalium nicht ausreichend aus dem Körper entfernen. Dies kann zu einer Anreicherung von Kalium im Blut führen – eine Erkrankung namens Hyperkaliämie –die schwerwiegende Folgen haben kann, etwa Herzrhythmusstörungen.

Da eine mittelgroße Orange zwischen 230 und 250 Milligramm Kalium enthält, kann der tägliche Verzehr – ebenso wie der anderer kaliumreicher Früchte wie Banane, Avocado oder Melone – für Menschen mit einer kaliumarmen Diät ungeeignet sein.

Schützt das Immunsystem

Eine der bekanntesten Eigenschaften der Orange ist ihr hoher Gehalt an Vitamin C. Dieses Vitamin ist entscheidend zur Stärkung des Immunsystems, was besonders in Zeiten von Erkältungen oder Grippe hilfreich ist. /slr

: El Periódico

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