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Operationen auf Mallorca: Wartezeit überschreitet erstmals 100 Tage

Die Wartezeiten für Operationen auf den Balearen erreichen neue Höchststände – über 15.000 Menschen sind betroffen

Operation auf Mallorca.

Operation auf Mallorca. / HUSE

Die durchschnittliche Wartezeit für eine Operation auf Mallorca und den Nachbarinseln hat im öffentlichen Gesundheitssystem erstmals die Marke von einhundert Tagen überschritten. Laut den am 31. Oktober aktualisierten Daten des balearischen Gesundheitsdienstes IB-Salut liegt die Verzögerung bei 104,6 Tagen, was einem Anstieg um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Über 15.000 Menschen warten auf einen Eingriff

Insgesamt warten 15.712 Personen auf einen Eingriff, fast tausend mehr als 2024, was einem Anstieg um rund sieben Prozent entspricht. Allein im letzten Monat ist die Warteliste um 2,6 Prozent gewachsen, während 2.634 Patientinnen und Patienten seit mehr als sechs Monaten warten – 47,3 Prozent mehr als vor einem Jahr und 21,3 Prozent mehr als im September.

Nach Krankenhäusern aufgeschlüsselt entfallen auf Son Espases 5.345 Patientinnen und Patienten, gefolgt von Son Llàtzer (3.503), Manacor (1.547), Inca (1.363), Mateu Orfila auf Menorca (1.659), Can Misses auf Ibiza (2.269) und dem Krankenhaus von Formentera mit 26 Wartenden.

Wartezeit für Termin beim Facharzt verkürzt

Im Gegensatz dazu hat sich die durchschnittliche Wartezeit für einen ersten Termin bei einer Fachärztin oder einem Facharzt verbessert und liegt nun bei 61,5 Tagen, was einem Rückgang um 22,8 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Allerdings ist die Gesamtzahl der Patientinnen und Patienten auf dieser Liste um 6 Prozent gestiegen; 87.988 Menschen warten auf eine Behandlung. Unter ihnen warten 29.767 seit mehr als zwei Monaten auf ihren Termin – 12 Prozent weniger als vor einem Jahr –, während 221 Patientinnen und Patienten länger als ein Jahr warten.

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