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Angesichts der Entwicklung der Grippezahlen: Gesundheitsministerium hält an Maskenempfehlung fest

Am Donnerstag (4.12.) entscheiden die Verantwortlichen auf der Basis aktueller Zahlen, ob die Maßnahmen verschärft werden

Eine Aufnahme aus Pandemie-Zeiten.

Eine Aufnahme aus Pandemie-Zeiten. / DM

Die Kommission für öffentliche Gesundheit des spanischen Gesundheitsministeriums hat am Mittwoch (3.12.) ein neues Protokoll zur Bekämpfung der Zunahme von Atemwegsinfektionen verabschiedet. Darin wurden vier Risikostufen definiert, nach denen der Einsatz von Masken je nach Ausmaß der Ansteckungen schrittweise intensiviert werden kann.

Die Balearen befinden sich derzeit im sogenannten Basisszenario. Da auf der Inselgruppe laut Angaben des balearischen Gesundheitsministeriums noch keine epidemischen Zustände vorherrschen, bleibt die Maske weiterhin lediglich eine Empfehlung für Menschen mit Atemwegssymptomen.

Jede autonome Region entscheidet selbst

Anders als im vergangenen Jahr geplant schreibt das spanische Gesundheitsministerium den autonomen Regionen keine einheitlichen Maßnahmen mehr vor. Stattdessen kann jede Region das Protokoll an die jeweilige dort vorherrschende epidemiologische Situation anpassen. Die Verantwortlichen der Balearen begrüßen diese Regelung, da die Lage in den einzelnen Regionen Spaniens sehr unterschiedlich sei. Während es in anderen Regionen derzeit deutlich mehr Fälle von Patienten mit Atemwegsinfektionen gibt, befinde sich die Inselgruppe laut den Zahlen der vergangenen Woche auf Stufe 0.

Auswertung donnerstags

Der epidemiologische Bericht wird jeden Donnerstag aktualisiert. Am Donnerstag (4.12.) prüft der Ausschuss für Infektionen basierend auf aktuellen Daten dann auch, ob die Empfehlungen - etwa zur Maske - verschärft werden. Eine generelle Maskenpflicht ist laut dem neuen Protokoll aber in keinem der Szenarien vorgesehen, es handelt sich nur um Empfehlungen.

Bis dahin gelten auf den Balearen die bereits laufenden Maßnahmen: Impfkampagnen gegen saisonale Viren, verstärkte epidemiologische Überwachung und die Empfehlung, bei Symptomen Maske zu tragen – insbesondere im Kontakt mit Risikogruppen und in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Ziel des neuen Protokolls ist es, früher auf saisonale Ansteckungswellen reagieren und besonders verletzliche Gruppen besser schützen zu können. /sw

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