Diese Lebensmittel helfen dem Körper durch die Mallorca-Hitze - manche davon überraschen
Was schmeckt dem Organismus bei Hitze? Spoiler: ein kaltes Bier schon mal nicht

An heißen Tagen darf's ruhig auch mal scharf sein - das weiß auch dieser Mexikaner / Patricia Dominguez
Die Hitze wird uns auf Mallorca noch viele Wochen begleiten, daher lohnt es sich, einen Blick auf Ernährungsgewohnheiten zu werfen, die unserem Körper helfen, mit hohen Temperaturen fertigzuwerden. Manches verblüfft.
Scharfes Essen: ja oder nein?
Scharfes Essen ist in manchen heißen Regionen Tradition, etwa in Mexiko, wo wir wahrscheinlich die schärfsten Gerichte der internationalen Küche finden. Und obwohl wir alle glauben könnten, dass scharfe Speisen ein großer Feind bei Hitzewellen sind, stimmt das nicht ganz.
Eine in „Scientific American“ veröffentlichte Studie erklärt, dass der Verzehr von scharfem Essen tatsächlich die Körpertemperatur erhöht und wir stärker schwitzen. Auch wenn es zunächst paradox klingt: Genau das hilft, die Körpertemperatur zu regulieren, indem die Thermosensoren im Mund stimuliert werden.
Tee und Aufgüsse
Ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen, ist ein entscheidender Faktor, um Hitze im wahrsten Sinne des Wortes zu überstehen. Und wie beim scharfen Essen gilt auch hier: Obwohl kalte Getränke bei Temperaturen von mehr als 30 Grad verlockender erscheinen und erfrischender wirken können, ist das nicht unbedingt der Fall.
Dass der Genuss heißer Getränke die Schweißproduktion anregt und dadurch dazu beiträgt, dass der Körper abkühlt, haben nicht nur wissenschaftliche Studien gezeigt – die arabischen Beduinen, bei denen Teetrinken auch im heißesten Sommer zum Usus gehört, wissen das seit dem Urknall.
Daher ist es im Winter auch so wichtig, sich nach dem Sport und dem Schwitzen gut warm anzuziehen, denn das Schwitzen führt unmittelbar zu einer Senkung der Körpertemperatur. An heißen Tagen können wir deshalb grünen Tee, Rooibos- oder Ingwertee trinken. Auch kalte Aufgüsse sind eine gute Möglichkeit.
Obst und Gemüse
Sie sind ein Klassiker. Im Sommer gehören sie zu den Lebensmitteln, die besonders gut „reingehen“ und die zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten. Außerdem bestehen Früchte wie Wassermelone oder Erdbeeren zu bis zu 95 Prozent aus Wasser und sorgen für zusätzliche Flüssigkeitszufuhr.
Das Gleiche gilt für Gemüse. Mit einem Wasseranteil von mehr als 95 Prozent sind vor allem Salat, Sellerie und Gurke hervorzuheben. Knapp dahinter liegt die Tomate mit 94 Prozent. Und wir müssen sie nicht nur als Salat essen: Auch als Gazpacho oder Salmorejo sind sie eine gute Wahl – und sorgen darüber hinaus für ein stärkeres Sättigungsgefühl.
Alkohol lieber nicht
Ein schön kühles Bier, ein Tinto de Verano oder ein Cocktail – diese Getränke gehören für viele zum Sommer einfach dazu. Bei einer Hitzewelle können sie jedoch erhebliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Alkohol wirkt harntreibend und führt dadurch zu einer stärkeren Dehydrierung. Hitze und Alkohol sind eine gefährliche Kombination: Wenn die Temperaturen steigen, haben wir ohnehin das Bedürfnis, mehr zu trinken. Dadurch entsteht ein Teufelskreis. Die Folge: Wir dehydrieren noch stärker.
Rotes Fleisch Lieber meiden
Rotes Fleisch zeichnet sich durch seinen hohen Proteingehalt aus. Das bedeutet, dass unser Körper bei der Verdauung mehr Arbeit leisten muss. Infolgedessen steigt während der Verdauung die Körpertemperatur. Besser ist es, auf andere Fleischsorten wie Hähnchen oder Pute zurückzugreifen.
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