11. Oktober 2017
11.10.2017

Droht Palma de Mallorca eine neue Bausünde?

Die Denkmalschutzvereinigung Arca beklagt, dass die Stadtverwaltung in Santa Catalina eine Lizenz für ein sechsstöckiges Wohngebäude gegeben hat

11.10.2017 | 10:30
So soll das neue Gebäude in Santa Catalina aussehen.

Rege Bautätigkeit in Palma de Mallorca: Nicht nur im Stadtteil Portitxol sind in den vergangenen Jahren zahlreiche frühere Fischerhäuser abgerissen worden, um modernen Wohngebäuden Platz zu machen. Nun droht ein ähnliches Schicksal einem Gebäude in Santa Catalina. Die Denkmalschutzvereinigung Arca hat beklagt, dass die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca am Dienstag (10.10.) eine Lizenz für Bauarbeiten an der Avenida Argentina vergeben habe.

Dort soll ein altes vierstöckiges Gebäude abgerissen und stattdessen ein sechsstöckiger Neubau errichtet werden. Nach Meinung der Denkmalschützer verstößt das Vorhaben gegen den Geist des Planes zur Rehabilitation von Santa Catalina. Der Bau sei eine "ästhetische Aggression". Die harmonische Einheit des Blocks werde durch den überdimensionierten Neubau zerstört.

Baudezernent José Hila verteidigte das Vorhaben. Das Projekt verfüge über alle nötigen Gutachten, selbst von der Kommission, die für das historische Zentrum von Palma de Mallorca zuständig ist.   /jk

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