21. Februar 2019
21.02.2019

Der Immobilien-Boom auf Mallorca schwächt sich leicht ab

Laut der Marktanalyse von Engel & Völkers ging 2018 das Volumen der Verkäufe ein wenig zurück

21.02.2019 | 13:09
Mallorca geht immer, auch wenn das Boomjahr 2017 wohl einzigartig bleibt.

Der Immobilien-Markt auf Mallorca ist 2018 in eine Phase der Stabilisierung eingetreten. Das ist die Erkenntnis des Marktberichts des Immobilienunternehmens Engel & Völkers, der am Donnerstag (21.2.) in einer Luxus-Villa in Son Vida Vertretern der Presse vorgestellt wurde.

Nach den Daten von Engel & Völkers - Verkaufszahlen aller spanischen Notare, eigene Verkäufe sowie eine eigens entwickelte Suchmaschine, die alle Immobilienagenturen auf der Insel abscannt - ging das Volumen der verkauften Objekte auf Mallorca von knapp 570 Millionen Euro auf rund 490 Millionen Euro zurück. Der Anteil der ausländischen Käufer sank ebenfalls leicht, dafür stieg der Anteil von Residenten, also Spaniern und Ausländern, die ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien haben.

Beliebt bleiben auf der Insel vor allem der Südwesten sowie die Stadt Palma einschließlich des Nobel-Stadtteils Son Vida, wo rund 60 Prozent der Käufer von Engel & Völkers Deutsche sind. Die Immobilienpreise in Palma seien in den vergangenen vier Jahren um rund 20 Prozent gestiegen, erklärte Hans Lenz, Managing Director für den Bereich Südwesten. Überraschend sei, dass gerade auch Briten sehr teure Objekte kaufen und das Thema Brexit sich bisher so gut wie überhaupt nicht bemerkbar mache. /jk

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