13. September 2019
13.09.2019

Auf Mallorca und den Nachbarinseln werden immer weniger Wohnungen verkauft

Geringes Angebot und hohe Preise lassen die Zahl der Kaufabschlüsse sinken

13.09.2019 | 13:00
Interessenten gäbe es genug, nur mangelt es an bezahlbaren Objekten.

Die Zahl der Immobilienverkäufe auf Mallorca ist weiter rückläufig, wie die am Donnerstag (12.9.) vom spanischen Statistikinstitut INE veröffentlichten Zahlen für Juli 2019 zeigen. In den ersten sieben Monaten sind auf den Balearen-Inseln 8.624 Wohnimmobilien verkauft worden. Das entspricht 11,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zwischen Januar und Juli 2018 waren es 9.772 Wohnungen, im selben Zeitraum 2017 waren es 9.610.

Die Tendenz, die bereits im ersten Halbjahr bestand, sich aber im Juli verstärkt hat, ist in den verschiedenen Marktsegmenten zu erkennen. Am stärksten fällt der Rückgang bei den Bestandsimmobilien aus. Hier war der Rückgang mit 13,3 Prozent besonders stark. Neubauwohnungen wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres 3,9 Prozent weniger verkauft als 2018.

Branchenkenner sehen zwei Gründe für die Tendenz: Zum einen stehen nur wenige Wohnungen zum Verkauf (die Nachfrage ist höher als das Angebot). Gleichzeitig liegen die Preise für viele Immobilien über der Kaufkraft der Interessenten. Durchschnittsverdiener können sich zur Zeit kaum den Kauf einer Wohnung auf Mallorca oder den Nachbarinseln leisten. /tg

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