29. April 2021
29.04.2021
Mallorca Zeitung

"Typisches Mallorca-Ferienhaus kostet knapp eine Million Euro"

Neue Marktstudie des Immobilienunternehmens Porta Mallorquina. Preise hochwertiger Immobilien seien im Jahresvergleich stabil geblieben

29.04.2021 | 16:14
Schön gelegen: eine Immobilie mit Pool und Meerblick in Cala Ratjada.

Eine "typische Ferienimmobilie" auf Mallorca kostet im Inseldurchschnitt rund 995.000 Euro. Zu diesem Schluss kommt die 7. Ausgabe der jährlichen Marktstudie, die das Immobilienunternehmen Porta Mallorquina bei dem Marktforschungsinstitut Centre for Real Estate Studies (CRES) in Auftrag gibt. Dafür gebe es statistisch vier Schlafzimmer, drei Bäder und einen Pool.

"Klassische Ferienwohnungen" mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern kosteten hingegen im Schnitt 320.000 Euro. Für die Studie habe das CRES die Daten von rund 4.500 von großen Maklern auf Mallorca angebotenen Ferienimmobilien ausgewertet, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Allerdings können die Preise je nach Region stark variieren. Spitzenreiter seien der Südwesten der Insel mit im Durchschnitt über 6.800 Euro pro Quadratmeter und "gut ausgestattete" Immobilien in der Balearen-Hauptstadt Palma de Mallorca mit Quadratmeter-Preisen von über 6.100 Euro. Im Süden der Insel (etwa Campos, Santanyí) läge der Quadratmeter-Preis hingegen bei knapp 4.000 Euro. Noch einmal günstiger sei es im Innern von Mallorca, wie überhaupt die Preise stiegen, je näher die Immobilie am Meer ist. Als durchschnittlichen Quadratmeterpreis für die gesamte Insel gibt die Studie gut 5.000 Euro an.



In den vergangenen fünf Jahren seien die Preise für derartige Immobilien insbesondere in den begehrten Lagen stark angezogen, heißt es in der Pressemitteilung von Porta Mallorquina: um 42,1 Prozent in Palma, wo das Angebot an Projekten zur Luxussanierungen mittlerweile knapp sei, und um 37,8 Prozent im Südwesten. Im Inselschnitt habe diese Preissteigerung 27,1 Prozent betragen.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 seien die Preise allerdings praktisch unverändert, einzelne Notverkäufe in Folge der Corona-Pandemie habe es allenfalls bei "Immobilien der einfachen oder mittleren Kategorie" und in "einheimischem Besitz" gegeben. Für die kommenden zwölf Monate gehe man "mindestens von einer weiteren Stabilisierung der Preise" und in einigen Regionen sogar von Preissteigerungen aus.

Einen "absoluten Run auf Mallorca-Immobilien" sieht Timo Weibel, Real Estate Manager bei Porta Mallorquina. "Sobald Flugverbindungen offen sind, kommen die Kunden eingeflogen und sind so kaufentschlossen wie nie zuvor."  /ck

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