11. Dezember 2014
11.12.2014
40 Años

Glocken der Kathedrale von Palma de Mallorca müssen stumm bleiben

Aufgrund der schweren Schäden an der Struktur verbietet Denkmalschutzbehörde die Nutzung zweier Glocken

17.12.2014 | 10:59
Blick in den Glockenturm.

Die Denkmalschutzbehörde des Inselrats auf Mallorca hat am Dienstag (16.12.) einen Restaurierungsplan für drei Glocken der Kathedrale in Palma de Mallorca verabschiedet, die schwere Schäden aufweisen. Demnach sollen die Exemplare n'Aloy, n'Antònia und Senyals 2, die zu einem der bedeutendsten mittelalterlichen Glockenensembles im Mittelmeerraum gehören, vorsichtig an der Oberfläche gereinigt werden.

Außerdem sieht das Papier der Denkmalschutzbehörde das Läuten der größten Glocke n'Aloy nur in Ausnahmefällen zu hohen Festtagen vor. Das war allerdings auch bislang schon so geregelt. n'Antònia und Senyals 2 sollten nach dem Gutachten ab sofort überhaupt nicht mehr geläutet werden, weil sie zerbrechen und herunterfallen könnten, wie es in dem Gutachten heißt.

Das Tauziehen um die Kathedralen-Glocken dauert schon zwei Jahre an. Ursprünglich sollten die Glocken der Kathedrale in die deutsche Glockengießer-Werkstatt Lachenmeyer in Nördlingen (Schwaben) zur Restaurierung gebracht werden. Die Denkmalschutzbehörde des Inselrats stoppte im Juli 2013 das Projekt vorerst ganz. Angeblich sei unklar, ob die Glocken die Behandlung mit bis zu 1.000 Grad in Deutschland aushalten würden.

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