Zum Hauptinhalt springenZum Seitenende springen

Das große FAQ zur Art Cologne Palma Mallorca: Was bislang über die Kunstmesse im April bekannt ist

Die Kunstmesse weckt mit einer ersten Liste der teilnehmenden Galerien Vorfreude auf den Frühling. Fragen und Antworten rund um die Rückkehr der Veranstaltung

Palmas Kongresszentrum wird zum Schauplatz der Kunstmesse.

Palmas Kongresszentrum wird zum Schauplatz der Kunstmesse. / KOELNMESSE/ARTCOLOGNEPALMAMALLORCA

Brigitte Rohm

Brigitte Rohm

Mitte Januar sind neue Details zur Art Cologne Palma Mallorca bekannt gegeben worden. Nicht mehr lange, dann wird Palma für ein paar Tage zu einem internationalen Dreh- und Angelpunkt für zeitgenössische Kunst. Zeit für einen Überblick, welche Informationen aktuell schon verfügbar sind.

Wann findet die Messe statt?

Die Art Cologne Palma Mallorca findet vom 9. bis 12. April statt. Der erste Tag ist eine Preview nur für geladene Gäste. Für das allgemeine Publikum gelten die folgenden Öffnungszeiten: 10. und 11. April: jeweils 13–20 Uhr, 12. April: 13–18 Uhr. Die Eintrittskarten sollen bereits ab Anfang Februar erhältlich sein.

Wie viele Aussteller gibt es – und aus wie vielen Ländern?

Insgesamt werden nach aktuellem Stand 88 Galerien und Non-Profit-Organisationen aus 20 verschiedenen Ländern teilnehmen – wobei laut Angaben von Art Cologne nun noch weitere Anfragen eingegangen sind und sich die Aufzählung noch einmal ändern dürfte. Mit dabei sind 32 spanische Aussteller sowie Vertreter aus Dänemark, Norwegen, Schweden, dem Vereinigten Königreich, den USA, Osteuropa, Korea, Südafrika und Südamerika.

Welche Galerien aus Deutschland nehmen teil?

Die „deutsche Delegation“ umfasst insgesamt 23 Galerien und eine Institution: Bastian (Berlin), Conradi (Brüssel/Hamburg), Eigen +Art (Berlin/Leipzig), Future (Berlin), Laetitia Gorsy (Leipzig), Gudmundsdottir (Berlin), Hilgemann Art (Berlin), Georg Hornemann (Berlin/Düsseldorf), Mike Kastens (Münster), Kleindienst (Leipzig), Russi Klenner (Berlin), Kornfeld (Berlin), Mountains (Berlin), Nagel/Draxler (Berlin /Köln/Meseberg), Ruttkowski; 68 (Köln, Düsseldorf, Bochum, New York/Paris), Samuelis Baumgarte (Bielefeld/Zürich), Deborah Schamoni (München), Schwarz Contemporary (Berlin), Alex Serra (Köln), Jacky Strenz (Frankfurt), Bene Taschen (Köln), Utermann (Dortmund), Van Horn (Düsseldorf) sowie Taschen (Köln).

Welche Galerien von Mallorca sind mit dabei?

Laut den Veranstaltern ist die Kunstmesse im Dialog mit Galerien, Sammlern und Institutionen konzipiert und wird in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Galeristenverband Art Palma Contemporani umgesetzt. So sind denn auch – Stand jetzt – 17 mallorquinische Galerien und drei Institutionen vertreten. Die Bandbreite reicht von etablierten Namen bis hin zu jüngeren Positionen: Baró, Kewenig, Pelaires, Xavier Fiol, Florit/Florit, La Bibi + Reus, Galeria Fermay, 6A Taller, Aba Art, A66, Balazsi (die bisherige Tube Gallery), Gerhardt Braun, Kant, Kaplan Projects, Pep Llabrés, Lundgren und Galería Roy werden jeweils einen Stand haben. Beteiligt sind außerdem die private Hochschule Adema, das CCA Andratx und das Museu Sa Bassa Blanca (Alcúdia).

Wie wird die Messe im Kongresszentrum genau aussehen?

Das ausgeklügelte Ausstellungskonzept sieht so aus, dass das gesamte Kongresszentrum bespielt und in zwei verschiedene, klar abgetrennte Segmente aufgeteilt werden soll: den sogenannten „Gran Saló“ und den „Parkour“. Ersterer dient als klassischer Kunstmessebereich, der den passenden Rahmen für die Präsentationen der Werke und den Austausch mit Sammlern und Fachpublikum darstellt. Im Bereich Parkour, der die Architektur des Gebäudes miteinbezieht, geht es hingegen offen und unkonventionell zu: Er soll ein Raum für Experimente und eine immersive Erkundung werden. „Das Format eröffnet damit sowohl jungen als auch etablierten Galerien die Möglichkeit, neue Präsentationsformen zu erproben“, heißt es in der jüngsten Mitteilung der Art Cologne.

Wer hat den größten Stand?

Direktor Daniel Hug beantwortete diese Frage kürzlich in einem Interview mit der „Welt“ und nannte die Galerie Kewenig.

Wie hoch ist die StandMiete?

Im selben Gespräch erklärte Hug, dass man bewusst ein Angebot für jüngere Galerien schnüren wollte: Sie zahlen demnach für eine seriöse Präsentation auf zehn Quadratmetern, mit zwei Metern Tiefe und fünf Metern Wand, „relativ günstige“ 3.500 Euro Miete. Größere Stände seien „ein bisschen teurer“.

Daniel Hug, künstlerischer Leiter der Art Cologne.

Daniel Hug, künstlerischer Leiter der Art Cologne. / Koelnmesse GmbH / Hanne Engwald

Gab’s das schon einmal?

Ja, im Jahr 2007 fand eine bislang einmalige Insel-Edition der Art Cologne am Flughafen statt. Sie wurde danach wieder eingestellt.

Was verspricht sich der Leiter der Art Cologne von der Messe?

Der künstlerische Leiter hatte im November in einem Interview mit der MZ betont, er sehe ein „enorm großes“ Interesse vonseiten internationaler Sammler und Kunstliebhaber für die Messe. Gegenüber der „Welt“ führte Hug aus, dass die große Kunstszene der Insel zum Gelingen entscheidend und der April ein idealer Zeitraum sei, da die Hochsaison erst im Mai beginne und sich in den Osterferien viele Sammler auf Mallorca befänden. Zudem deutete er an, dass er sich einen Synergie-Effekt ähnlich wie bei der Art Basel erhofft, die vor 20 Jahren nach Miami Beach zog – ein Wagnis, das sich auszahlte, weil Basel inzwischen auch US-Amerikanern ein Begriff ist. Das „Modell mit zwei Messen unter der Marke Art Cologne“ würde nun idealerweise ebenfalls dazu führen, dass sich die Veranstaltungen an zwei Standorten gegenseitig befruchten.

Alle Infos: artcologne.com

Abonnieren, um zu lesen

Tracking Pixel Contents