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So kommen Sie (kostenlos) zur Art Cologne Palma Mallorca: Das große FAQ zur Kunstmesse

Die Insel-Ausgabe der Art Cologne ist das lange erwartete Kunstevent im Frühling. Fragen und Antworten rund um die Veranstaltung

Palmas Kongresszentrum wird zum Schauplatz der Kunstmesse.

Palmas Kongresszentrum wird zum Schauplatz der Kunstmesse. / KOELNMESSE/ARTCOLOGNEPALMAMALLORCA

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Brigitte Rohm

Brigitte Rohm

Der Countdown läuft: Die Art Cologne Palma Mallorca steht in den Startlöchern. Palma wird dann für mehrere Tage zu einem internationalen Dreh- und Angelpunkt für zeitgenössische Kunst. Zeit für einen Überblick, was Sie zum Besuch der Messe wissen müssen.

Wann findet die Messe statt?

Die Art Cologne Palma Mallorca findet vom 9. bis 12. April statt. Der erste Tag ist eine Preview mit teurerem Eintrittpreis, die Messe kann dann von 12–20 Uhr besucht werden.

An den übrigen Tagen gelten die folgenden Öffnungszeiten: 10. und 11. April: jeweils 13–20 Uhr, 12. April: 13–18 Uhr. Die Eintrittskarten gibt es auf der Website.

Was kosten die Tickets?

Residenten auf Mallorca dürfen sich freuen: Sie kommen am letzten Tag der Messe, am 12. April, kostenlos hinein, wie die Veranstalter bei der jüngsten Pressekonferenz bekannt gegeben haben. Mit der Maßnahme sollen gezielt die Inselbewohner für das Event begeistert werden. Für die übrigen Tage und für die Nicht-Residenten kostet der Eintritt beim Preview-Tag 75 Euro, ansonsten 25 Euro und ermäßigt 12 Euro.

Die Ermäßigung erhalten Kinder von 13 bis 16 Jahren, Studierende, Rentner, Menschen ab 65 Jahren und Schwerbehinderte die Messe besuchen. Entsprechende Nachweise sind am Eingang vorzuzeigen. Für Kinder bis einschließlich 12 Jahre ist der Eintritt frei, ab 17 Jahren ist ein Erwachsenenticket erforderlich. Hunde und andere Haustiere sind auf dem Gelände nicht erlaubt.

Wie wird die Messe im Kongresszentrum genau aussehen?

Das ausgeklügelte Ausstellungskonzept sieht so aus, dass das gesamte Kongresszentrum bespielt und in zwei verschiedene, klar abgetrennte Segmente aufgeteilt werden soll: den sogenannten „Gran Saló“ und den „Parkour“. Ersterer dient als klassischer Kunstmessebereich, der den passenden Rahmen für die Präsentationen der Werke und den Austausch mit Sammlern und Fachpublikum darstellt. Im Bereich Parkour, der die Architektur des Gebäudes miteinbezieht, geht es hingegen offen und unkonventionell zu: Er soll ein Raum für Experimente und eine immersive Erkundung werden. „Das Format eröffnet damit sowohl jungen als auch etablierten Galerien die Möglichkeit, neue Präsentationsformen zu erproben“, heißt es in einer Mitteilung der Art Cologne.

Wie bewegt man sich am Besten durch die Messe?

Das A und O, um sich bei der Art Cologne Palma Mallorca zurechtzufinden, ist der Plan von der Aufteilung des Kongresszentrums. Den gibt es mittlerweile auch zum Download auf der Website der Art Cologne. Folgen Sie den gelben Pfeilen, um sich durch die drei Ebenen der Messe zu mavörieren und dabei nichts zu verpassen.

Wie viele Aussteller gibt es – und aus wie vielen Ländern?

Insgesamt werden 88 Aussteller – Galerien und Institutionen – aus 20 verschiedenen Ländern teilnehmen. Mit dabei sind 32 spanische Aussteller sowie Vertreter aus Dänemark, Norwegen, Schweden, dem Vereinigten Königreich, den USA, Osteuropa, Korea, Südafrika und Südamerika.

Welche Galerien aus Deutschland nehmen teil?

Die „deutsche Delegation“ umfasst insgesamt 23 Galerien und eine Institution: Bastian (Berlin), Conradi (Brüssel/Hamburg), Eigen + Art (Berlin/Leipzig), Future (Berlin), Laetitia Gorsy (Leipzig), Gudmundsdottir (Berlin), Hilgemann Art (Berlin), Georg Hornemann (Berlin/Düsseldorf), Mike Karstens (Münster), Kleindienst (Leipzig), Russi Klenner (Berlin), Kornfeld (Berlin), Mountains (Berlin), Nagel/Draxler (Berlin /Köln/Meseberg), Ruttkowski; 68 (Köln, Düsseldorf, Bochum, New York/Paris), Samuelis Baumgarte (Bielefeld/Zürich), Deborah Schamoni (München), Schwarz Contemporary (Berlin), Alex Serra (Köln), Jacky Strenz (Frankfurt), Bene Taschen (Köln), Utermann (Dortmund), Van Horn (Düsseldorf) sowie Taschen (Köln).

Welche Galerien von Mallorca sind mit dabei?

Laut den Veranstaltern ist die Kunstmesse im Dialog mit Galerien, Sammlern und Institutionen konzipiert und wird in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Galeristenverband Art Palma Contemporani umgesetzt. So sind denn auch 17 mallorquinische Galerien und drei Institutionen vertreten. Die Bandbreite reicht von etablierten Namen bis hin zu jüngeren Positionen: Baró, Kewenig, Pelaires, Xavier Fiol, Florit/Florit, La Bibi + Reus, Galeria Fermay, 6A Taller, Aba Art, A66, Balazsi (die bisherige Tube Gallery), Gerhardt Braun, Kant, Kaplan Projects, Pep Llabrés, Lundgren und Galería Roy werden jeweils einen Stand haben. Beteiligt sind außerdem die private Hochschule Adema, das CCA Andratx und das Projekt Focus Balear.

Wer hat den größten Stand?

Direktor Daniel Hug beantwortete diese Frage kürzlich im Interview und nannte die Galerie Kewenig. Er betonte aber auch, dass es bei dieser Messer letztlich nicht um die Größe gehe, sondern um gewagte und mutige Präsentationen.

Daniel Hug, künstlerischer Leiter der Art Cologne.

Daniel Hug, künstlerischer Leiter der Art Cologne. / Koelnmesse GmbH / Hanne Engwald

Gab’s das schon einmal?

Ja, im Jahr 2007 fand eine bislang einmalige Insel-Edition der Art Cologne am Flughafen statt. Sie wurde danach wieder eingestellt.

Was verspricht sich der Leiter der Art Cologne von der Messe?

Der künstlerische Leiter hatte im November in einem Interview mit der MZ betont, er sehe ein „enorm großes“ Interesse vonseiten internationaler Sammler und Kunstliebhaber für die Messe. Gegenüber der „Welt“ führte Hug aus, dass die große Kunstszene der Insel zum Gelingen entscheidend und der April ein idealer Zeitraum sei, da die Hochsaison erst im Mai beginne und sich in den Osterferien viele Sammler auf Mallorca befänden. Zudem deutete er an, dass er sich einen Synergie-Effekt ähnlich wie bei der Art Basel erhofft, die vor 20 Jahren nach Miami Beach zog – ein Wagnis, das sich auszahlte, weil Basel inzwischen auch US-Amerikanern ein Begriff ist. Das „Modell mit zwei Messen unter der Marke Art Cologne“ würde nun idealerweise ebenfalls dazu führen, dass sich die Veranstaltungen an zwei Standorten gegenseitig befruchten.

Alle Infos: artcologne.com

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