Zum Hauptinhalt springenZum Seitenende springen

Fotografische Weltreise durch sieben Farben: CaixaForum präsentiert eindrucksvolle Bilder von National Geographic

Die Ausstellung, die bis zum 12. Oktober zu sehen ist, zeigt 63 Bilder, sieben Farben und einen besonderen Blick auf die Welt

Startpunkt der Ausstellung "Colors del món" im CaixaForum

Startpunkt der Ausstellung "Colors del món" im CaixaForum / B. Ramon

Die Welt und ihre Landschaften, Kulturen und Bräuche, eingefangen durch die Objektive der Fotografen von National Geographic: Das CaixaForum Palma hat am Mittwoch (25.3.) die Ausstellung "Colors del món" eröffnet. Bis zum 12. Oktober vereint die Schau 63 Bilder großer Meister der Fotografie, die in ihren Arbeiten die Fähigkeit demonstrieren, die Wunder der Erde anhand ihrer Farben zu zeigen.

Da dies der rote Faden ist, wurde der Rundgang konsequenterweise in sieben Farben gegliedert: Weiß, Gelb, Orange, Rot, Violett, Blau und Grün. In jedem Saal können die Besucher Bilder renommierter Fotografen entdecken: Darunter Joel Sartore, Steve McCurry (Autor des Fotos "Das afghanische Mädchen", veröffentlicht in National Geographic im Jahr 1985), Michael Nichols, Lynn Johnson, Jodi Cobb (Fotografin des Jahres des Weißen Hauses im Jahr 1985 und ausgezeichnet von Pictures of the Year International, World Press Photo und der National Press Photographers Association), Paul Nicklen (World Press Photo-Preis für Natur), Karen Kasmauski, Frans Lanting (sechsmaliger Gewinner des World Press Photo und BBC Wildlife Photographer of the Year) und Lynsey Addario.

63 Bilder vereint die Ausstellung in Palma.

63 Bilder vereint die Ausstellung in Palma. / B. Ramon

Farbe, Technik, Physik und Ethnografie

Rubén Duro, Biologe, Wissenschaftsvermittler und Fotograf, erklärte bei der Präsentation, dass es in dieser Ausstellung verschiedene Elemente gibt, die man analysieren sollte: die Farbe und die Physik dahinter, die vom Fotografen verwendete Technik und der ethnografische und kulturelle Aspekt der Fotografie. Was jede dieser Fotografien vermittle, "hängt nicht mehr nur vom Fotografen ab, sondern davon, wie die verschiedenen Kulturen die verschiedenen Farben mit einer unterschiedlichen Sensibilität sehen", betonte der Kurator der Ausstellung. Duro betonte zudem die Einbeziehung von Fotografinnen bei National Geographic, das lange Zeit nur auf den Blick der Männer gesetzt hatte. Mit den Fotografinnen sei eine besonders interessante Sicht auf die Welt einhergegangen.

Ein großer Globus, geschaffen aus Bildern der NASA und ein Werk des britischen Künstlers Luke Jerram, bildet den Ausgangspunkt von "Colors del món". Von dort aus beginnen die Besucher den Rundgang durch die Farben Gelb und Weiß. Außerdem wurde im Erdgeschoss ein neuer Familien-Raum zum Lesen und Spielen eingerichtet, betonte Margarita Pérez-Villegas, Direktorin von CaixaForum Palma.

Ikonische Bilder mit diesem "gewissen Etwas"

Beim Gang durch die Schau werde laut Duro klar, dass einige der ausgestellten Fotografien "dieses gewisse Etwas und einen Wiedererkennungswert als ikonische Bilder haben". Unter diesen besonders speziellen Fotografien nennt er eine von Steve McCurry, auf der sich mitten in einer völlig verschneiten Landschaft des Himalaya einige Soldaten neben einer Kanone im Gebet befinden, deren schwarze Farbe mit dem vorherrschenden Weiß kontrastiert. Oder das Bild von Akazien mit einem orangefarbenen Hintergrund, das Frans Lanting in einem Nationalpark in Namibia aufgenommen hat und das fast so wirkt, als wäre es eine Zeichnung. Und auch das eindrucksvolle Gesicht eines kleinen Mädchens in Kenia, halb verborgen unter der Kleidung ihrer älteren Schwester, das Lynn Johnson nicht nur fotografierte, sondern bei dem sie auch selbst in den Augen dieses kleinen Mädchens gespiegelt erscheinen wollte.

Ein Foto aus der Ausstellung "Colors del món".

Ein Foto aus der Ausstellung "Colors del món". / B. Ramon

Nach Ansicht des wissenschaftlichen Beraters der Ausstellung ist "Colors del món" eine "visuell großartige Erfahrung, mit der man viel lernen kann". Laut Duro lässt sich dadurch auch feststellen, dass "die Welt aus Farbe gemacht ist" und dass "keine Kultur wichtiger ist als eine andere". Zu den hier vertretenen großen Meistern der Fotografie sagte er: "Fotograf von National Geographic zu sein bedeutet, in einem einzigen Foto einen entscheidenden Augenblick einfangen und mit einem Bild eine Geschichte erzählen zu können".

Abonnieren, um zu lesen

Tracking Pixel Contents