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Flamenco auf Mallorca: Im Tablao Alma in Palma gibt es auch im Winter hochkarätige Shows – und viele Neuheiten

Das im März 2024 in Palma eröffnete Flamenco-Lokal Tablao Alma wollte eigentlich eine Winterpause einlegen. Doch nun geht es fast nonstop mit den authentischen Aufführungen an den Avenidas weiter

Besetzung bei einer Show im August: die Tänzer Cristina Hall und Raúl Ortega, der Sänger Israel Paz und der Gitarrist Isaac Viejo. Doch egal, wer auf der Bühne steht: Ein Besuch lohnt sich immer.

Besetzung bei einer Show im August: die Tänzer Cristina Hall und Raúl Ortega, der Sänger Israel Paz und der Gitarrist Isaac Viejo. Doch egal, wer auf der Bühne steht: Ein Besuch lohnt sich immer. / B. Rohm

Brigitte Rohm

Brigitte Rohm

Wenn einen das Flamenco-Fieber so richtig gepackt hat, dann bleibt kaum Zeit, um die Füße hochzulegen. Seit dem 22. März betreibt das sympathische junge Paar Rocío Arrom und Francisco Valero mit unermüdlichem Fleiß und viel Herzblut das erste und bislang einzige spezialisierte Flamenco-Lokal auf Mallorca – das Tablao Alma. Ihr Ursprungsplan war, im Oktober temporär zu schließen. Doch davon ist nun keine Rede mehr: „Wir wollten das Rad nicht stoppen, wo wir gerade so gut in Fahrt sind“, sagt Rocío Arrom der MZ. Nur vom 24. Dezember bis 24. Januar gönnen sich die beiden eine kurze, wohlverdiente Pause.

Tatsächlich hat sich in den vergangenen Monaten einiges im Tablao getan. Statt den anfänglich angesetzten zwei Shows pro Abend gibt es nun drei Aufführungen – um 17.30, 19.30 und 21.30 Uhr. Und statt drei versierten Künstlern vom spanischen Festland, die jeweils für zwei Wochen in Palma zu Gast sind, stehen nun immer vier von ihnen auf der Bühne. „Es erschien uns wichtig, dem Publikum sowohl eine weibliche Tänzerin als auch einen männlichen Tänzer zu zeigen“, erklärt Arrom. Wobei Flamenco eben nicht nur Tanz ist, sondern eine Fusion von Tanz, Gitarre und Gesang.

Der Flamenco-Tänzer Isaac de los Reyes wird ab dem 16. November auf der Bühne stehen.

Der Flamenco-Tänzer Isaac de los Reyes wird ab dem 16. November auf der Bühne stehen. / Tablao Flamenco Alma

VIP-Plätze und richtige Ränge

Am besten kommt man den Künstlern dabei ganz nah, um die Emotionen von den Zuschauerplätzen aus zu spüren. In einem Tablao ist genau das möglich, im Gegensatz zu einer großen Theaterbühne. Der Gestaltung der Räume hat das Betreiberpaar nun ebenfalls ein Upgrade verpasst: Die eher minimalistische Möblierung ist richtigen Rängen gewichen, die sicherstellen, dass man von jedem Platz aus einen guten Blick hat. Ganz vorne gibt es VIP-Plätze, von denen aus man beinahe mit den Tänzern auf Tuchfühlung gehen kann.

Die Preise sind indes ein wenig gestiegen, dafür ist aber immer bereits ein Getränk im Eintritt enthalten. Ein VIP-Platz kostet nun 48 Euro, die direkt dahinter gelegene Zone A schlägt mit 40 Euro zu Buche. Alle anderen Plätze kosten 35 Euro, wobei es nach wie vor jeweils 20 Prozent Rabatt für Residenten gibt. Als Insel-Bewohner kommt man also ab 28 Euro in den Genuss einer Flamenco-Show.

Gastronomisches Angebot

Von Anfang an war die Gastronomie ein wichtiger Bestandteil des Konzepts. In diesem Bereich haben Arrom und Valero ebenfalls noch eine Schippe drauf gelegt: „Wir haben unsere Karte stark erweitert“, sagt Arrom. Geboten werden nun unter anderem auch ein veganes Menü, Desserts und wesentlich mehr verschiedene Tapas-Variationen als zuvor. Auch die Getränke-Karte mit großer Wein-Auswahl kann sich sehen lassen.

Was die Künstler betrifft, so findet man auf der Website tablaoflamencoalma.com stets die aktuelle Besetzung. Bis 15. November sind das die bailaores El Tachu und Raquel Novellón, die Sängerin La Negra und der Gitarrist Raúl Ramírez. „Sie sind alle vier sehr stark und reißen das Publikum mit“, betont Rocío Arrom. „Die Tänzerin ist sehr elegant und der Tänzer mit seiner Energie ein echtes Erdbeben.“

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