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Laue "Libellennächte": Der Garten des Museums Can Prunera in Sóller wird zur stimmungsvollen Konzertkulisse

Am 30. Mai beginnt die zweite Ausgabe der Musikreihe "Nits de Libèl·lula" auf Mallorca

Magische Atmosphäre: ein Konzert der ersten Edition der Nits de Libèl·lula.

Magische Atmosphäre: ein Konzert der ersten Edition der Nits de Libèl·lula. / Can Prunera.

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Brigitte Rohm

Brigitte Rohm

Allmählich läutet Mallorca wieder die Saison für atmosphärische Freiluftkonzerte ein. Das Kunstmuseum Can Prunera – das wohl schönste Jugendstilhaus von Sóller – veranstaltet nun zum zweiten Mal die Konzertreihe Nits de Libèl·lula in seinem Skulpturengarten. Neben den Museumsleitern Miquel Rullán und José Vicens ist auch der mallorquinische Pianist Magí Garcías mit der Organisation betraut. „Wir wählen die Projekte, die wir dort zeigen wollen und die Künstler, die wir einladen, mit sehr viel Liebe aus“, sagt Garcías im Gespräch mit der MZ. „Und bei jedem Konzert der ersten Ausgabe geschah etwas Magisches.“ Das sei vor allem dem einmaligen Ambiente und der Energie dieses Gartens zu verdanken.

Bis einschließlich Oktober wird es nun beinahe jeden Monat einen musikalischen Abend in der Freiluft-Kulisse geben, wobei verschiedenste Genres vertreten sind. Den Anfang macht am 30. Mai die Singer-Songwriterin und Gitarristin Sandra Monfort, bekannt durch das Trio Marala. Sie besticht mit Klangfülle zwischen Wut und Sanftheit und mit Vielseitigkeit: Traditionelle Musik aus Valencia trifft bei ihr auf Experimentell-Elektronisches.

Die einmalige Kulisse der Konzertreihe in Sóller.

Die einmalige Kulisse der Konzertreihe in Sóller. / Can Prunera

Europäische Romantik und Fusion aus Musik und Bühnenkunst

Magí Garcías bestreitet mit Aitor Hevia, einem Mitglied des renommierten Cuarteto Quiroga, am 13. Juni einen Dialog zwischen Klavier und Geige. Dieser widmet sich der europäischen Romantik. Fortgesetzt wird die Reihe dann am 18. Juli mit MonJoanTiquat und einer „unvorhersehbaren Reise“ zwischen Musik und Bühnenkunst. Das letzte Konzert im Sommer gebührt am 29. August dem bekannten Musiker Joan Miquel Oliver, der ein intimes Soloprogramm darbieten wird.

Im September pausieren die Libellennächte, dafür gibt es dann am 24. Oktober noch eine Zugabe: Santiago Auserón präsentiert das Projekt Nerantzi, inspiriert von mediterranen Balladen und griechischem Rebetiko, in dem er populäre Klassiker und eigene Kompositionen neu interpretiert. Begleitet wird er dabei von griechischen Musikern, die auf traditionelle Instrumente spezialisiert sind.

Nits de Libèl·lula 2026, fünf Termine vom 30. Mai bis 24. Oktober, Can Prunera, Carrer de Sa Lluna, Sóller, 86, unterschiedliche Zeiten, Eintritt: 25–40 Euro, alle Programminfos und Tickets unter canprunera.com

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