22. Dezember 2011
22.12.2011

Weihnachtslotterie: "El Gordo" für Dorf in Huesca

Auf Mallorca entfallen nur mit 60.000 Euro dotierte "fünfte Preise"

22.12.2011 | 16:13
Weihnachtslotterie: "El Gordo" für Dorf in Huesca

Im typischen Singsang der spanischen Weihnachtslotterie verkündeten die Kinder María José Posligua und Johan Fernández um 9.57 Uhr in Madrid die Losnummer des Hauptgewinns: "El Gordo" (der Dicke) mit jeweils vier Millionen Euro geht an die Lose mit der Nummer 58.268. Da alle Losnummern jeweils 180 mal verkauft wurden, wird auch der Hauptgewinn 180 mal ausgezahlt. Der Geldregen ging über der nordspanischen Ortschaft Grañén in der Provinz Huesca, einem Dorf mit weniger als 2.000 Einwohnern, nieder. Dort waren die Lose mit der Glücksnummer angeboten worden.

Wenig Glück hatten in diesem Jahr die Bewohner der Balearen. Lose, die auf den Inseln verkauft wurden, waren auch nicht unter den zweiten und dritten Preisen. Die mit 1,25 Millionen Euro dotierte Nummer 53.404 ging komplett nach Manises in der Region Valencia. Und die mit 500.000 Euro dotierte Nummer 02.184 war in vielen Teilen des Landes verkauft worden, aber nach Angaben der Nachrichtenagentur EFE war Mallorca nicht darunter.

Leer geht die Insel aber nicht aus, mehrere mit 60.000 Euro dotierte "fünfte Preise" fielen auch auf Mallorca. Dabei handelt es sich um die Nummer 57.038, die zum Teil in Manacor verkauft wurde, Lose der Serie 03.643 gab es in Can Pastilla und Menorcas Hauptstadt Mahón, die Nummer 34.001 gab es in Puerto de Pollença wie auch in vielen anderen spanischen Landesteilen.

Die Ziehung dauerte mehr als drei Stunden und wurde live im Fernsehen übertragen. Der staatlichen Lotteriegesellschaft LAE zufolge gaben die Spanier in diesem Jahr 0,5 Prozent weniger Geld für Lose aus als 2010. Auf jeden Bewohner des Landes kam im Schnitt ein Einsatz von 56,82 Euro. In diesem Jahr wurde der Hauptgewinn um eine Million auf jeweils vier Millionen Euro aufgestockt.

Zwar wurden in diesem Jahr mehr Lose verkauft, die Käufer setzen aber weniger Geld ein. Da ein ganzes Los 200 Euro kostet, kaufen die Spanier in der Regel ohnehin nur Zehntellose, für die es dann auch nur ein Zehntel der jeweiligen Gewinnsumme gibt. Der Fiskus bekommt 25 Prozent der Einsätze. Die Glücksnummern werden von Kindern aus einer Internatsschule vorgesungen. Die Weihnachtslotterie wird in der heutigen Form seit 1812 ausgespielt.

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