06. September 2012
06.09.2012

Einrahmer verhunzte Warhol-Bild

Das Oberlandesgericht der Balearen verurteilte ihn zur Zahlung von 30.000 Euro an die Besitzerin

11.09.2012 | 16:58

Ein Handwerker ist am Montag (10.9.) vom Oberlandesgericht der Balearen zur Zahlung von 30.000 Euro Entschädigung an die Besitzerin eines Gemäldes von Andy Warhol verurteilt worden. Die auf Ibiza wohnhafte Frau hatte das auf der Rückseite mit der Unterschrift des weltberühmten Künstlers und der Seriennummer versehene Bild mit dem Konterfei des chinesischen Revolutionsführers Mao Tse Tung der Werkstatt anvertraut, um es mit einem neuen Rahmen versehen zu lassen. Dort wurde es auf eine harte Fläche geklebt, was Warhols Unterschrift unkenntlich machte. Außerdem wurde es an der oberen linken Seite beschädigt.

Der Werkstatt-Betreiber hatte die Authentizität des Gemäldes angezweifelt, von einer Kopie gesprochen und zudem behauptet, nicht über den Künstler informiert worden zu sein. Die Besitzerin konnte unter anderem mit einem Gutachten eines Pop-Art-Experten nachweisen, dass es sich um ein echtes Gemälde des 1987 gestorbenen Andy Warhol handelt.

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