28. Februar 2013
28.02.2013

Bankia will 23 Filialen auf Mallorca schließen

Das verstaatlichte Kreditinstitut hat im vergangenen Jahr Rekordverluste eingefahren

01.03.2013 | 13:34

Das angeschlagene Kreditinstitut Bankia will 25 Filialen auf Mallorca schließen. Auf den Nachbarinseln Menorca und Ibiza sollen jeweils drei Niederlassungen dichtgemacht werden. Das hat die Bank angekündigt, nachdem Rekordverluste in Höhe von 10 Milliarden Euro für 2012 bekannt geworden sind.

Bankia ist das Sorgenkind der spanischen Finanzbranche, Ende Dezember 2012 waren Hilfskredite der EU in Höhe von fast 20 Milliarden Euro geflossen. In der inzwischen verstaatlichten Bank sind unter anderem die früheren Sparkassen Caja Madrid und Bancaja aufgegangen. Bankia hat inzwischen Immobilien an die im vergangenen Jahr gegründete "Bad Bank" transferiert - die staatlichen Abwicklungsgesellschaft Sareb - um die Bilanzen zu bereinigen.

Das Geldhaus führte die Einbußen darauf zurück, dass es 26,8 Milliarden Euro zur Sanierung seiner Bilanzen aufbringen musste. "Wir beginnen 2013 mit einer soliden Position", hieß es am Donnerstag (28.2.). "Wir haben eine sanierte Bilanz, eine gute Solvenz und eine ausgezeichnete Liquidität." Bankia stehe vor der Herausforderung, wieder rentabel zu werden und die vom Staat erhaltenen Hilfen zurückzuzahlen.

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