21. März 2013
21.03.2013

Abgerissene Villen: Gericht tadelt Gemeinde Deià

An der Steilküste von Llucalcari befinden sich noch immer Müll und die Reste der nach einem langen Rechtsstreit abgerissenen vier Häuser

23.03.2013 | 16:24
Die Abrissarbeiten im vergangenen Jahr

Das balearische Oberlandesgericht hat die Gemeinde Deià an der Nordküste von Mallorca aufgefordert, das Gelände mit den Resten der vier abgerissenen Villen in den nächsten zwei Monaten wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Es sei nicht lediglich angeordnet worden, die Häuser zu entfernen, teilte das Gericht am Freitag (22.3.) mit. Es warf der Gemeinde in der Serra de Tramuntana in diesem Zusammenhang vor, die Arbeiten zu verschleppen. Überreste und Müll müssten entfernt und der Boden eingeebnet werden, hieß es weiter.

Die vier Villen von Deutschen an der Steilküste in Llucalcari waren im vergangenen Jahr abgerissen worden. Sie waren Ende der 80er Jahre erbaut worden. Der Umweltschutzverband GOB hatte gegen den Bau in geschütztem Gebiet Anzeige erstattet und vor Gericht Recht bekommen. Die Baugenehmigungen seien illegal erteilt worden, heißt es im Urteil von 2005.

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