15. August 2013
15.08.2013

Kind durfte nicht mitfliegen: Ryanair verurteilt

Der Dreijährige hatte noch keinen Personalausweis, weswegen Mitarbeiter der Airline sich weigerten, ihn an Bord zu lassen

21.08.2013 | 11:37

Ein Gericht in Palma de Mallorca hat die Billig-Fluglinie Ryanair dazu verurteilt, einer Familie Schadenersatz zu zahlen, deren dreijähriger Sohn nicht mitfliegen durfte. Mitarbeiter der Airline hatten sich am 8. Januar 2011 am Flughafen Barcelona laut dem Urteil geweigert, das Kind einsteigen zu lassen, weil die auf Ibiza beheimateten Eltern keinen Personalausweis oder Reisepass vorzeigen konnten. Sie hatten jedoch eine Geburtsurkunde und eine Meldebescheinigung dabei.

Jetzt muss die Fluglinie 1.222 Euro zahlen, weil die spanischen Gesetze ausdrücklich erlauben, ein Kleinkind, das noch keinen Personalausweis hat, nach dem Vorzeigen der Geburtsurkunde reisen zu lassen.

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