29. August 2013
29.08.2013

Hütchenspielern auf Mallorca drohen Gefängnisstrafen

Statt als Ordnungswidirgkeit soll das Hütchenspiel künftig als Straftat gelten, die mit ein bis sechs Jahren Haft geahndet wird

02.09.2013 | 10:27
Hütchenspieler in Arenal.

Das spanische Justizministerium will härter gegen die Hütchenspieler vorgehen, die vor allem in Touristengebieten wie der Playa de Palma ihr Unwesen treiben und Urlauber mit ihren Tricks um ihr Geld bringen. Einer geplanten Änderung des Strafgesetzbuches zufolge würde das Hütchenspiel nicht mehr nur als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat gelten, die mit Gefängnisstrafen von einem bis zu sechs Jahren geahndet werden kann.

Das Ministerium reagiert damit auf die Machtlosigkeit der örtlichen Polizei, die gegen die meist in Banden organisierten Abzocker keine Handhabe hatte. In Arenal waren die Hütchenspiele zeitweise per Gerichtsverfügung verbannt worden, das Verbot wurde aber kurz darauf wieder aufgehoben. Kürzlich wurden zudem zwei Rumänen verhaftet, die einer Gruppe Jugendlicher die Kunst des Hütchenspiels beibringen wollten. Ihnen wurde ebenfalls ein Verbot erteilt, sich dem Urlaubsgebiet zu nähern.

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