29. August 2013
29.08.2013

Rassismus-Vorwürfe bei Guardia Civil in Palmanova

In der Kritik steht eine Order, die eine Sonderbehandlung für Festgenommene schwarzer Hautfarbe beinhaltet

31.08.2013 | 20:12

Gegen die Führung der Guardia Civil von Palmanova im Südwesten von Mallorca sind Rassismus-Vorwürfe lautgeworden. So müssen die Beamten bei der Festnahme von Schwarzen gesonderte Vorgaben beachten, die "illegal, rassistisch und fremdenfeindlich" sind, wie die Vereinigung von Mitgliedern der Guardia Civil (AUGC) kritisiert.

So werden die Beamten laut einer Order vom 8. Juli angehalten, zunächst den leitenden Ermittler zu benachrichtigen, wenn ein festgenommener "Schwarzer jedweder Nationalität oder Herkunft" von der Ortspolizei an die Guardia Civil überführt werde. Bis zu dieser Benachrichtigung dürfe kein Familienangehöriger benachrichtigt werden und auch sonst keine Amtshandlung vorgenommen werden. Diese Vorgabe gelte unabhängig vom Grund der Festnahme.

Die Vereinigung AUGC verurteilt die Vorgaben, sie verstießen gegen sämtliche Grundsätze. Der Fall müsse restlos aufgeklärt werden. Ähnlich äußerte sich die Linkspartei ERC. Schwarze würden aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert. Man werde in einem Schreiben an das spanische Innenministerium die Entlassung des verantwortlichen Guardia-Civil-Inspektors fordern.

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