19. September 2013
19.09.2013

Nach dem Tornado: Lluc installiert Biomasse-Heizung

Die Pilgerstätte will so die nach dem Sturm von September 2012 angefallenen Holzreste nutzen

27.09.2013 | 14:55
Nach dem Tornado: Lluc installiert Biomasse-Heizung

Die Pilgerstätte Lluc im Tramuntana-Gebirge im Norden von Mallorca hat 300.000 Euro in eine Biomasse-Heizung investiert. Mit ihr sollen unter anderem vom Wirbelsturm im September 2012 geknickte und ausgewurzelte Bäume verbrannt werden. Die Anlage sei fertig installiert, so der Geschäftsführer des Santuario, Sebastià Sureda. Nach Abschluss des Probebetriebs werde der gesamte Bedarf an Warmwasser sowie die Heizung im Winter auf diese Weise gesichert.

Der Wirbelsturm, der auf den Balearen "cap de fibló" genannt wird, hatte am 13. September Schäden von rund 1,85 Millionen Euro an der Pilgerstätte verursacht. Der Tornado hatte unter anderem rund 215.000 Dachziegel auf einer Fläche von 8.300 Quadratmetern abgedeckt und mehr als 800 Meter Regenrinne zerstört. Auch das Zifferblatt an der Basilika zerbarst.

Die Pilgerstätte will mit der neuen Anlage auch kräftig Geld sparen. So waren bislang jährlich 80.000 Euro für den Betrieb der gasbetriebenen Heizung notwendig gewesen. Diese Kosten sollen dank der neuen Anlage auf die Hälfte gesenkt werden. Die Holzvorräte reichen nach jetzigen Schätzungen mehrere Jahre. Wenn sie aufgebraucht sind, sollen abgestorbene Äste aus dem umliegenden Wald verwendet werden, was so auch dem Brandschutz dienen würde.

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