24. Dezember 2013
24.12.2013

Angriff auf Transsexuelle: Acht Jahre Haft für Deutschen gefordert

Der junge Mann muss sich wegen Vergewaltigung und tätlichen Angriffs am 9. Januar vor Gericht verantworten

29.12.2013 | 12:34

Ein Deutscher muss sich am 9. Januar auf Mallorca wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer Transsexuellen sowie tätlichen Angriffs vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft fordert nach Angaben der Nachrichtenagentur Efe acht Jahre Haft sowie Schmerzensgeld in Höhe von 30.000 Euro.

Zu dem Übergriff war es im vergangenen Sommer im Juni an der Playa de Palma gekommen. Laut Anklageschrift war der Deutsche auf ein Angebot für Oralsex für 30 Euro eingegangen und hatte offenbar nicht bemerkt, dass es sich um eine transsexuelle Frau handelte. Auf einem Brachgelände in der Nähe der Carrer Mar Egeo habe der Angreifer Gewalt angewendet, um sein Opfer zum Oral- und Analsex zu zwingen.

Als er schließlich laut Anklageschrift bemerkte, dass sein Opfer keine Frau im biologischen Sinne war, habe er zunächst die Flucht ergriffen, um anschließend zurückzukehren und die Transsexuelle zu bespucken, zu beschimpfen und ihr einen Faustschlag ins Gesicht zu versetzen. Zwei Polizisten, die in der Nähe auf Patrouille waren, wurden auf den Übergriff aufmerksam und nahmen den Deutschen fest.

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