06. Februar 2014
06.02.2014

Coca-Cola dreht Mallorca den Hahn zu

Konzern stoppt Grundstofflieferungen für die Produktion auf der Insel

07.02.2014 | 10:44

Coca-Cola scheint Ernst machen zu wollen mit der Schließung der Abfüllanlage in Palma de Mallorca: Am Donnerstag (6.2.) blieb die allwöchentliche Lieferung von Rohstoffen für die Herstellung des Getränks zum ersten Mal aus. Normalerweise kam stets am Donnerstag eine Lieferung mit dem Basissirup an, der zur Produktion des Getränks nötig ist. Aus der Abfüllanlage hieß es, mit dem momentan vorhandenen Sirup könne man die Produktion noch etwa zwei Wochen aufrecht erhalten. Außerdem seien die Recycling-Glasflaschen auf Paletten zusammengeschnürt worden. Ihr Abtransport aufs spanische Festland werde derzeit vorbereitet.

Unterdessen gibt es von der Verhandlungsfront wenig Neues zu berichten. Am Donnerstag trafen sich Angestellte und Vertreter von Coca-Cola in Palma. Schnell hieß es aber, dass auf Mallorca nichts verhandelt werden könne, weil die Abwicklung der Schließung von vier Niederlassungen zentral in Madrid stattfinde. Aber auch dort gab es keine Fortschritte. Neben Mallorca sind auch die Standorte Asturien, Alicante und Fuenlabrada bei Madrid betroffen.

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