27. Februar 2014
27.02.2014

Schweizer fahnden auf Mallorca nach Anlagebetrügern

Zwei größere Anwesen in Santa Ponça und Son Vida sowie Büroräume in Palma durchsucht

28.02.2014 | 11:00

Ein Richter und drei Ermittler aus der Schweiz untersuchen derzeit auf Mallorca einen Fall von mutmaßlichem Anlagebetrug mit einem Schaden in Millionenhöhe, wie am Freitag (28.2.) bekannt wurde. Ins Visier genommen wurden mehrere Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit, die sich vor einigen Monaten auf der Insel niedergelassen hatten. Ihnen wird vorgeworfen, von Mallorca aus Anleger mit dem Versprechen auf hohe Gewinne dazu gebracht zu haben, viel Geld auf den Konten der Betrüger zu deponieren.

Drei Verdächtige sollen den Ring angeführt haben, darunter ein Schweizer südafrikanischer Herkunft. Die Schweizer Ermittler führten zusammen mit spanischen Kollegen drei Hausdurchsuchungen durch. In zwei Anwesen in Santa Ponça und in Palmas Villenviertel Son Vida wurden unter anderem 15.000 Euro und ein Sportwagen der Marke Mercedes beschlagnahmt. Des weiteren wurden Büroräume in der Carrer Miró in Palma durchsucht. Ein Verdächtiger befindet sich in der Schweiz bereits in Haft.

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