19. Februar 2015
19.02.2015

Angekettet im Sozialheim: Ex-Pfarrer beendet Protestaktion

Inselrat verspricht Hilfe für die von der Räumung bedrohte Einrichtung Casa Llarga von Jaume Santandreu

20.02.2015 | 10:45
Sozialdezernentin Cirer mit Santandreu.

Ex-Pfarrer Jaume Santandreu hat nach sechs Tagen, an denen er sich im Sozialheim Casa Llarga in Palma an Ketten gelegt hatte, am Mittwoch (18.2.) seine Protestaktion gegen eine drohende Räumung beendet. Möglich wurde dies durch eine Zusage des Insel­rats, einen neuen Standort für Werkstatt und Laden zu suchen.

Catalina Cirer (Volkspartei, PP), Sozialdezernentin des Inselrats auf Mallorca, würdigte die Arbeit in Casa Llarga: "Hier wird eine Hilfe geleistet, die andere nicht erbringen können." Geplant ist ein Vertrag zwischen dem Sozialinstitut des Inselrats (IMAS) und der Stiftung, um die Arbeit an einem neuen Standort fortsetzen zu können.

Santandreu hatte das Gebäude, das zur Stiftung Can Gazà gehört, zusammen mit seinen Mitarbeitern und Schützlingen in den vergangenen sechs Jahren instand gesetzt. Die Eigentümerfamilie will das Haus verkaufen. Santandreu kündigte an, dem Räumungsbescheid vorerst auch weiterhin nicht nachzukommen.

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