25. Juli 2015
25.07.2015

Katalanisch wird wieder Pflicht für Verwaltungsangestellte

Die neue Linksregierung auf Mallorca setzt damit einen der zentralen Punkte aus der Koalitionsvereinbarung um

25.07.2015 | 18:55

Die neue Linksregierung auf den Balearen hat am Freitag (24.7.) beschlossen, dass Katalanisch-Kenntnisse für Angestellte in der öffentlichen Verwaltung künftig wieder Pflicht sind. Damit setzt die Linke nicht nur einen zentralen Punkt aus der Koalitionsvereinbarung um, sondern auch einer scharf kritisierten Initiative der konservativen Vorgängerregierung ein Ende. Die PP hatte 2012 das entsprechende Gesetz geändert, sodass viele Jobs in der Verwaltung auch mit Personen besetzt werden konnten, die der Inselsprache nicht mächtig sind.

Ministerpräsidentin Francina Armengol (PSOE), die die Abstimmung wegen ihrer Audienz bei König Felipe in Madrid verpasste, bezeichnete den Beschluss als "Rückkehr zur Normalität". Sie betonte, dass es auf den Balearen zwei Amtssprachen, aber nur eine eigene Sprache gebe und das sei das Katalanische. "Es ist logisch, dass die Bürger auf den Inseln von den Verwaltungsmitarbeitern in jeder der beiden Sprachen bedient werden", fügte die Sozialistin hinzu. /sts

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten von unserer Gastro-Autorin Martina Zender

 

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |