01. September 2017
01.09.2017
40 Años

Handling-Firma von Niki will 120 Mitarbeiter vorübergehend freistellen

Die Gewerkschaft der Angestellten will die Maßnahme nicht akzeptieren

22.09.2017 | 15:15
Zwischen Mallorca und Deutschland fallen wöchentlich 55 Flüge aus. Über Weihnachten sind es 150.

Doppelte Tarife 2018

  • Fünf-Sterne- und Vier-Sterne-Superior-Hotels: 4 Euro (Nebensaison 2 Euro)
  • Vier-Sterne- und Drei-Sterne-Superior-Hotels: 3 Euro (Nebensaison 1,50 Euro)
  • Ein- bis Drei-Sterne-Hotels: 2 Euro (Nebensaison 1 Euro)
  • Ferienapartments (vier Schlüssel): 4 Euro (Nebensaison 1 Euro)
  • Ferienapartments (drei Schlüssel Superior): 3 Euro (Nebensaison: 1,50 Euro)
  • Ferienapartments (ein bis drei Schlüssel): 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
  • An Urlauber vermietete Ferienhäuser und Fincas: 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
  • Landhotels: 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
  • Hostals, Pensionen und Campingplätze: 1 Euro (Nebensaison: 0,50 Euro)
  • Herbergen: 1 Euro (Nebensaison: 0,50 Euro)
  • Kreuzfahrtschiffe: 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
  • jeweils zzgl. 10 Prozent Mehrwertsteuer (IVA)

Den Angestellten der Handling-Firma Acciona am Flughafen von Palma de Mallorca, die für die vergangene Woche pleitegegangene Airline Niki tätig war, drohen unruhige Feiertage. Acciona hat am Freitag (15.12.) einen Plan präsentiert, wonach 120 Mitarbeiter vorübergehend freigestellt werden. Die Gewerkschaft will diese Entscheidung nicht akzeptieren und kündigt Protest an.

Im Gegensatz zu einem sogenannten ERE, einer betriebsbedingten Entlassung mit einer gesetzlichen Mindestabfindung von 20 Tagesgehältern, ist ein ERTE keine Entlassung. Es handelt sich um eine zeitweise Freistellung. "Acciona argumentiert, dass man sich keine 120 Arbeiter im Januar und Februar erlauben können, die nur die Arme verschränken", sagte Gewerkschaftssprecher José Manuel Peces gegenüber der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca". "Wir werden den ERTE natürlich nicht akzeptieren. Kommenden Montag und Dienstag wird es Gespräche mit dem Unternehmen geben, um andere Lösungen zu finden."

450 Mitarbeitern von Acciona droht momentan in Folge der Pleite von Air Berlin und Niki die Entlassung. Neben den Festangestellten sind noch zahlreiche Saisonkräfte bei Acciona angestellt, die ab März eigentlich ihre Arbeit wieder aufnehmen sollten.

Unklar ist, ob sich für insolvente Air-Berlin-Tochter Niki doch noch auf die Schnelle ein Käufer findet. Zuletzt zeigten sich Ryanair, Thomas Cook und Namensgeber Niki Lauda interessiert. Ein Kauf müsste allerdings binnen einer Woche abgewickelt werden, da sonst die Start- und Landerechte (Slots) auslaufen.

Mit dem Aus von Niki sind auf Mallorca zahlreiche Passagiere gestrandet, nachdem ihre Flüge gestrichen worden waren. Andere Airlines haben ihre Hilfe angeboten. Laut Niki-Insolvenzberater sollen fast alle Passagiere entschädigt werden. /rp

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