22. September 2017
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Stromanschluss? Brauche ich nicht - wie sich Finca-Besitzer mit Sonnenstrom selbst versorgen

07.10.2017 | 07:06
Solarpaneele auf Mallorca.

Arno Balter genießt auf seiner Finca vollkommene Abgeschiedenheit. Nur eine holprige Schotterpiste führt zu seinem weitläufigen Grundstück im Südosten von Mallorca. Das große Platzangebot nutzt der deutsche Unternehmer im Ruhestand optimal: Oliven gedeihen hier unter der Mittelmeer-Sonne ebenso gut wie Zitronen und Orangen. Und noch etwas funktioniert hier dank unzähligen Sonnenstunden besonders gut – die Stromversorgung.

Abseits von seinen Olivenbäumen hat Arno Balter ein Solarkraftwerk errichten und kürzlich erweitern lassen. Aufgeständert auf einer gen Süden ausgerichteten Metallunterkonstruktion produzieren hier seit August insgesamt 36 Photovoltaik-Module von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang umweltfreundlichen Strom. Die Solaranlage hat eine Gesamtleistung von 11 Kilowattpeak (kWp) und erzeugt, über das Jahr verteilt, rund 16.500 Kilowattstunden CO2-neutrale Energie.

Kombiniert mit einem 20 kWh-starken Stromspeicher und einem Dieselgenerator ist Arno Balter vollständig „energie-autark", also zu 100 Prozent Selbstversorger. Das Kraftwerk fungiert als sogenannte Inselanlage, auch Off-Grid-Anlage genannt. Einen Stromanschluss nutzt Arno Balter nicht – auch wenn seine Finca im Gegensatz zu vielen anderen auf Mallorca Zugang zur öffentlichen Stromversorgung hätte. Doch langfristig ist der Solarstrom für den Finca-Besitzer günstiger als der aus dem Netz. Allerdings waren wirtschaftliche Faktoren für Arno Balter nicht allein ausschlaggebend: „Die Möglichkeit, vollständig autark zu sein, hat mich letztlich von der Investition überzeugt."

In der Finca selbst bemerken Arno Balter, seine Familie und Gäste von der Stromproduktion nicht viel. Das Gebäude liegt etwas erhöht, abseits der Solaranlage. Hier laufen alle elektronischen Geräte dann, wenn sie gebraucht werden. Klimaanlage, die Pumpe für den Pool, Spülmaschine, Kühlschrank, Licht – je nach Tageszeit kommt der Strom dafür direkt aus der Photovoltaikanlage, aus dem Stromspeicher oder auch mal aus dem Dieselgenerator. Doch die Inselanlage liefert nicht nur ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Im Vergleich zu nicht erneuerbaren Energiequellen erspart das Solarkraftwerk der Umwelt Jahr für Jahr circa zehn Tonnen CO2 Emissionen.

Gut zu wissen: Wie funktioniert das mit der Genehmigung bei einer Freiflächenanlage?

Grundsätzlich gelten auf Mallorca, in Abhängigkeit der genauen Lage, Bauvorschriften und Normen, die bei der Errichtung einer Photovoltaikanlage auf freier Fläche zu beachten sind. Auch wenn es sich um das eigene Grundstück handelt und auch wenn eine Photovoltaikanlage nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wird, müssen Anlagenbetreiber je nach Standort eine Baugenehmigung für ihr Vorhaben einholen. Im Falle von Arno Balter war das nicht kompliziert und generell gilt: Mit der Unterstützung von erfahrenen Solarexperten lassen sich die notwendigen Formalitäten in der Regel problemlos erledigen.

Sie interessieren sich für Photovoltaik und wünschen eine unverbindliche Beratung? Die Experten vom deutschen Photovoltaikunternehmen PFALZSOLAR haben eigene Ansprechpartner auf Mallorca, die Ihre Fragen gerne beantworten.

Mehr Informationen unter: https://mallorca.pfalzsolar.de/

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