28. Oktober 2017
28.10.2017
40 Años

Wachmann verprügelt: Gericht verurteilt Männer zu hohen Haftstrafen

Die beiden Kolumbianer müssen nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe Spanien für neun Jahre verlassen

02.11.2017 | 12:55

Ein Gericht in Palma de Mallorca hat am Freitag (27.10.) zwei junge Männer zu hohen Haftstrafen verurteilt, die auf der Straße La Rambla einen Wachmann zusammengeschlagen hatten. Die 20 und 22 Jahre alten Täter stammen aus Kolumbien. Einer akzeptierte fünfeinhalb Jahre und eine Geldstrafe von 360 Euro, der zweite muss fünf Jahre lang ins Gefängnis und 760 Euro zahlen. Nach zwei Dritteln der Strafe – also mehr als drei Jahren – müssen die Verurteilten Spanien verlassen und dürfen das Land neun Jahre nicht mehr betreten.

Das Verbrechen geschah am 12. Dezember 2016 gegen 2.40 Uhr nachts. Die Kolumbianer waren auf der Fußgängerzone Oms unterwegs und stießen unter anderem Mülleimer um. Als der aus Bulgarien stammende Wachmann – er bewachte die Stände des Weihnachtsmarktes – sie zur Ordnung rief, warf einer der Männer eine Whiskyflsche auf ihn und trat auf ihn ein. Als ein Kollege des Wachmanns eingriff, flohen die Kolumbianer zunächst. Wenig später kehrten sie jedoch mit einem 21 Zentimeter langen Messer, einem gestohlenen Moped-Rückspiegel und einer Motorradkette zurück, griffen die Wachmänner an und verletzten sie.

Die Angreifer wurden kurz nach der Tat festgenommen und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. /it

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