05. März 2018
05.03.2018
40 Años

Ferienvermietung: Portale müssen steuerrelevante Daten bis Ende Oktober melden

Das regeln die Ausführungsbestimmungen zu dem Gesetz, das im Juli 2018 in Kraft tritt

12.03.2018 | 09:36
Für illegale Ferienvermietung auf Mallorca wird die Schlinge immer enger.

Die Portale für Ferienvermietung wie Airbnb, HomeAway, Wimdu oder Niumba haben bis zum 31. Oktober 2018 Zeit, erstmals die steuerlich relevanten Daten ihrer Nutzer an das spanische Finanzamt weiterzugeben. Das regeln die Ausführungsbestimmungen des im Dezember 2017 verabschiedeten Gesetzes, das im Juli 2018 auf Mallorca und im restlichen Spanien gleichzeitig in Kraft tritt.

Wie berichtet müssen Anbieter von Ferienwohnungen künftig sowohl die Namen und Steuernummern der Gäste mitteilen als auch die der jeweiligen Vermieter. Auch die Zahl der Übernachtungen, der Mietpreis sowie die genaue Identifikation der Immobilie werden dem Fiskus gemeldet, um Steuerhinterziehung zu vermeiden und den illegalen Markt zu beschränken.

Da die Meldepflicht ab 1. Juli gilt und die Daten vierteljährlich vorgelegt werden, haben die Portale während des Monats Oktober Zeit, die Daten für die Monate Juli bis September zu übermitteln. Die Informationen zum letzten Quartal sind Ende Januar 2019 fällig.

Hintergrund: Fragen und Antworten zum Thema Ferienvermietung auf Mallorca

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