07. November 2018
07.11.2018

Betrug mit Spendenaktion: Eltern von Nadia müssen jahrelang ins Gefängnis

Über eine Million Euro sammelten sie für ihr krankes Kind. Das meiste wurde verprasst. Viele Spender leben auf Mallorca

07.11.2018 | 11:54
Die damals fünfjährige Nadia erhielt wenig von dem Geld der Spender.

Im Verfahren gegen die Eltern der kleinen Mallorquinerin Nadia hat das Gericht im katalanischen Lleida am Mittwoch (7.11.) ein Urteil gesprochen. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass Vater und Mutter Spendengelder für das kranke Kind für sich selbst eingesetzt haben. Vater Francisco Blanco soll deswegen fünf Jahre ins Gefängnis, die Mutter Margarita Garau dreieinhalb Jahre. Außerdem müssen die Eltern rund 400.000 Euro an die betrogenen Spender - viele von ihnen auf Mallorca - zurückgeben sowie eine Strafe von 5.000 Euro zahlen.

In Spendenkampagnen hatten Blanco und Garau im großen Stil Geld für ihre kranke Tochter eingesammelt. Dabei kamen wohl über eine Million Euro zusammen. Für die ärztliche Versorgung von Nadia wurden aber wohl nur 2.700 Euro ausgegeben, der Rest verpuffte in Reisen oder wurde in Luxusgüter angelegt.

Hintergrund: Betrug auf dem Rücken der kleinen Nadia /tg

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten von unserer Gastro-Autorin Martina Zender

 

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |