27. Dezember 2018
27.12.2018

Madrid zieht Klage gegen Katalanisch-Vorgaben für Ärzte auf Mallorca zurück

Vor Gericht gegangen war die konservative spanische Vorgängerregierung unter Premier Rajoy

27.12.2018 | 14:35
Notfallübung im Krankenhaus Manacor.

Wende im Sprachenstreit im öffentlichen Gesundheitssystem auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln: Die spanische Regierung hat eine Klage beim Verwaltungsgericht über die Auflagen zu Katalanisch-Kenntnissen zurückgezogen, die die balearische Linksregierung erlassen hatte. Hintergrund ist der Machtwechsel vor einigen Monaten in Madrid: Inzwischen regiert eine sozialistische Minderheitsregierung, die Klage hatte noch die konservative Vorgängerregierung unter Premier Mariano Rajoy eingereicht.

Im öffentlichen Gesundheitssystem der Balearen müssen Ärzte, Pfleger und sonstiges Personal Katalanisch-Kenntnisse vorweisen. Das Insel-Idiom ist offizielle Amtssprache auf Mallorca - Befürworter der Regelung argumentieren, dass mallorquinische Patienten Anspruch auf eine Behandlung in ihrer Sprache haben. Gegner warnen vor einem Fachkräfte-Mangel. Die Regelung der Linksregierung sieht vor, dass Angestellte zwei Jahre Zeit haben, um die Kenntnisse nachzuweisen. Geschieht das nicht, werden sie von Beförderungen und Gehaltszulagen ausgeschlossen.

Hintergrund: Ärzte auf Mallorca in der Katalanisch-Falle

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