05. Februar 2019
05.02.2019

Nach der Insolvenz: So geht es für die Germania-Passagiere weiter

Nach der Pleite des Mallorca-Fliegers bringen andere Airlines gestrandete Fluggäste verbilligt zurück

05.02.2019 | 11:04
Germania hebt nicht mehr ab, die Passagiere müssen andere Lösungen finden.

Die Fluggesellschaft Germania ist pleite - und die Passagiere, die derzeit im Urlaub auf Mallorca oder anderswo weilen, wissen nicht, wie sie heimkommen sollen. Andere Airlines haben nun ihre Hilfe dabei angeboten, die gestrandeten Reisenden wieder in ihre Heimatländer zu bringen. So erklärt etwa Eurowings in einer Pressemitteilung, dass die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Airline "den aktuell im Ausland gestrandeten Gästen der Germania mit sofortiger Wirkung stark rabattierte Konditionen (50 Prozent) für Rückflüge nach Deutschland in der Zeit bis Ende Februar 2019" anbiete.

Wer den 50-prozentigen Rabatt nutzen will, kann ausschließlich auf der Website von Eurowings oder über die App einen neuen Flug buchen und muss dann bis zum 28. Februar 2019 eine Mail an an buchungsinfo@eurowings.com mit folgenden Unterlagen schicken:

  • Buchungsbestätigung des ausgefallenen Germania-Fluges von einem ausländischen Abflughafen zu einem Zielflughafen in Deutschland.
  • Buchungsbestätigung des ab dem 05.02.2019 gebuchten Eurowings-Fluges.

Eurowings weist darauf hin, dass in der Betreffzeile der Mail zwingend "Erstattung Germania" eingetragen werden muss. Der ausgefallene Germania-Flug muss für den Zeitraum bis Ende Februar geplant gewesen sein.

Die Erstattung des Rabatts erfolge laut Eurowings automatisch über den Zahlungsweg, den die Kunden bei ihrer Buchung auf eurowings.com gewählt haben. Innerdeutsche Flüge seien von der Erstattung ausgenommen, ebenso wie Flüge, die auf anderen Buchungsportalen oder im Reisebüro gebucht wurden. Aufgrund der Menge der betroffenen Kunden könne die Rückerstattung einige Wochen in Anspruch nehmen, erklärt Eurowings.

Die Fluggesellschaft Condor spricht nach Informationen der Zeitung "Die Welt" derzeit mit Reiseveranstaltern, wie Germania-Passagiere zurückbefördert werden können. Condor wolle auf einigen Strecken größere Flugzeuge einsetzen und damit die Kontingente erhöhen. Die Zeitung schreibt, dass auch Sonderflüge denkbar seien. Auch bei Lufthansa, Swiss Air und Austrian Air sollen gestrandete Germania-Passagiere mit Sonderkonditionen Ersatzflüge buchen können.

Der Reiseveranstalter Alltours hat ebenso bereits auf die Germania-Pleite reagiert und teilt mit, dass alle Fluggäste, die in den kommenden Wochen eine Pauschalreise mit Flug auf Germania gebucht hatten, eine Ersatzbeförderung bekommen werden. Das gelte ebenso für die kurzfristig bevorstehenden Reisetermine. "Am heutigen Tag wird es jedoch zu einigen Einschränkungen und Verzögerungen kommen", erklärt Alltours. /jk

Hauptartikel: Insolvenz bei Germania - Flugbetrieb eingestellt

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