06. Februar 2019
06.02.2019

Hauptverdächtiger von Mallorcas Immobilien-Skandal in Kolumbien gefasst

Auf Mallorca wurden über 200 Einzelpersonen und Paare geschädigt, die Immobilien ab Plan kauften, die nie gebaut wurden

06.02.2019 | 16:05
Der Hauptverdächtige auf einem seiner Fotos auf Mallorca.

Der auf Mallorca wegen eines Immobilien-Betrugs in Millionenhöhe gesuchte und nach Lateinamerika geflüchtete Hauptverdächtige C.G.R. ist am Mittwoch (6.2.) in Kolumbien festgenommen worden. Anscheinend war er in dem Land bei den Großeltern seiner Ex-Freundin untergekommen und korrespondierte von dort aus per Telefon. Guardia Civil-Beamte von Mallorca waren am Aufspüren und der Festnahme des Verdächtigen in der Hauptstadt Bogotá beteiligt. Anscheinend war die Polizei dem mutmaßlichen Betrüger bereits seit Monaten auf den Fersen.

C.G.R., Gründer des Unternehmens Lujo Casa, steht im Verdacht, Immobilien ab Plan verkauft zu haben, für die er weder über Baulizenzen noch die Grundstücke verfügte. Auf diese Weise soll er über 200 Einzelpersonen und Paare um insgesamt mehrere Millionen Euro betrogen haben. Vernommene Zeugen befürchten offenbar, dass die Schadenssumme um ein Vielfaches über die bisher vermuteten 7 Millionen Euro hinausgehen könnte.

Die Justiz ermittelt in dem Fall seit Monaten. Im September 2018 durchsuchte sie mehrere Büros und Wohnungen auf Mallorca und dem spanischen Festland. Acht Personen wurden vorläufig festgenommen, zwei in U-Haft eingewiesen. 

Lesen Sie hier Hintergründe zu dem Betrugsskandal auf Mallorca  /tg

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