20. Februar 2019
20.02.2019

Hells Angels: Staatsanwaltschaft fordert 300 Jahre Gefängnis

Zu Beginn der Hauptverhandlung in Madrid listet die Anklage 16 verschiedene Straftaten der 46 Mitglieder auf

20.02.2019 | 08:38
Hells Angels-Chef Frank Hanebuth bei einem Gerichtstermin auf Mallorca im Jahr 2013.

Fast 300 Jahre Gefängnis und Geldstrafen in Millionenhöhe fordert die spanische Staatsanwaltschaft insgesamt für die 46 im Jahr 2013 festgenommenen Mitglieder der Rockerbande Hells Angels. In den Jahren 2009 bis 2013 sollen sie als kriminelle Vereinigung fungiert haben und an der Playa de Palma auf Mallorca kontinuierlich schwere Straftaten begangen haben, darunter Drogenhandel, Zuhälterei, Erpressung unter Androhung von Gewalt und Geldwäsche im großen Stil.

Zu Beginn der Hauptverhandlung vor dem Strafgerichtshof in Madrid hat die Staatsanwaltschaft die Anklage vorgelegt und die insgesamt 16 mutmaßlichen Straftaten detailliert beschrieben. Die Summe der geforderten Haftstrafen für die 46 Angeklagten beläuft sich auf 298,5 Jahre.

Als Anführer der mutmaßlich kriminellen Vereinigung sehen die Ermittler den Hannoveraner Frank Hanebuth. Er soll nach Forderung der Staatsanwaltschaft 13 Jahre ins Gefängnis. Vorgeworfen werden ihm Gründung einer kriminellen Vereinigung, Drohungen, Geldwäsche und unerlaubter Waffenbesitz. Für zwei von Hanebuths engste Vertraute könnte die Strafe höher ausfallen. Für K.Y. fordert die Staatsanwaltschaft 38,5 Jahre, für dessen Bruder A.Y. 33,5 Jahre. /tg

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