12. April 2019
12.04.2019

Spanien-Wahlen am 28. April: Mallorca ist jetzt im Wahlkampf-Modus

Die Parteien haben am Donnerstagabend (11.4.) ihre Spitzenkandidaten und Kampagnen vorgestellt

12.04.2019 | 09:59
Spanien-Wahlen am 28. April: Mallorca ist jetzt im Wahlkampf-Modus

Mallorca hat den Wahlkampf eingeläutet - nicht für die Regionalwahlen im Mai, sondern zunächst für die am 28. April anstehenden Spanien-Wahlen. Traditionell stellten die Parteien am Donnerstagabend (11.4.) ihre Wahlkampfplakate und die dazugehörigen Slogans vor.

Zwar gilt das Mehrheitswahlrecht, ausgezählt wird aber in den einzelnen Provinzen. Für Mallorca bedeutet das, dass die Balearen insgesamt acht Abgeordnete in den spanischen Abgeordnetenkongress nach Madrid entsenden.

Ministerpräsidentin Francina Armengol stellte die Kampagne der Sozialisten zusammen mit Balearen-Spitzenkandidat Pere Joan Pons am Parteisitz in Palma vor. Der Slogan: "Haz que Pase" (in etwa: Mach' es möglich). Die Sozialisten führen die Wahlumfragen an, allerdings ist Spanien-Premier Pedro Sánchez für eine Fortführung der Regierung auf die Linkspartei Podemos angewiesen, die derzeit schwächelt.

Die konservative Volkspartei (PP) hatte Plasma-Bildschirme vor ihrem Parteisitz am Balearen-Parlament aufgebaut. Die Balearen-Spitzenkandidatin Marga Prohens wirbt mit dem Slogan "Valor Seguro" (in etwa: "Da weiß man, was man hat")

Die liberale Partei Ciudadanos geht auf den Balearen mit Spitzenkandidat Joan Mesquida ins Rennen, er war früher Mitglied der Sozialisten und Chef der Nationalpolizei und Guardia Civil sowie auch Staatssekretär für Tourismus. Er will vor allem gegen Regionannationalismus und Separatismus Flagge zeigen.

Die Linkspartei Podemos stellte Balearen-Spitzenkandidatin Antònia Jover in Santa Catalina vor, sie will vor allem den Feminismus vorwärts bringen. Die linksökologische Regionalpartei Més versucht unterdessen, mit Spitzenkandidat Guillem Balboa erstmals im spanischen Parlament vertreten zu sein, genauso auch die regionale Zentrumspartei El Pi mit Kandidat Joan Miralles.

Die rechtsextreme Vox wiederum stellte Kandidatin Malena Contestí am Denkmal sa Feixina vor - es war einst in Andenken an die Besatzung der "Baleares" errichtet worden, einem von den Republikanern im Spanischen Bürgerkrieg versenkten Kriegsschiff des aufständischen nationalen Lagers.

Lesen Sie eine ausführliche Analyse zu den Spanien-Wahlen in der Printausgabe vom 11. April sowie im E-Paper.

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